Deutungshoheiten

Online-Umfragen, Modelle, Big-Data-Ansätze

Wissen | Hintergrund

Deutschland abtelefonieren und Antworten ernten – diese Zeiten sind bald vorbei. Am Ende ist die Demoskopie deshalb noch lange nicht. Denn aus der kniffligen Lage entstehen neue Modelle und Methoden, die die Szene bereichern.

Anfang August in Deutschland: Während sich das halbe Land noch träge durch die Hochsommerhitze schleppt, spitzen Demoskopen und andere Auguren die Stifte. Anders als in den USA oder Großbritannien dominieren zwar hierzulande noch die Säulendiagramme der etablierten Meinungsforschungsinstitute das Bild. Aber wer sich ein wenig umsieht, stößt auch auf kühne Prognosemodelle und clever organisierte Online-Umfragen. Die Frage, wer diesmal ins Schwarze trifft und wer grob daneben greift, ist damit fast spannender als das Wahlergebnis selbst. Das vorschnelle Urteil „Fehlprognose“ ist nicht angebracht, weil Demoskopen keine Prognosen abgeben, sondern Stimmungen messen und ihre Ergebnisse von statistischen Fehlern getrübt werden – bei einem Kopf-an-Kopf-Rennen liegt also ein Sieg der einen oder der anderen Seite im Bereich dieses Fehlers.

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c't 19/2017, Seite 116 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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  1. Junge Onliner
  2. Modellieren statt fragen
  3. Parteien-Modelle
  4. Big-Data-Orakel
  5. Solider Schnitt

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