Hochnebel

Elastic-Cloud-Angebote von Amazon, Google, Microsoft und Telekom

Test & Kaufberatung | Test

Für wenige Minuten brachiale Rechenpower von dutzenden CPU? Oder für kleines Geld eine lahme Kiste, dafür aber hochverfügbar rund um die Uhr? Elastic Clouds sollen allen Ansprüchen gerecht werden, doch unzählige Konfigurationsmöglichkeiten machen die Kosten intransparent. Wir haben die größten Anbieter verglichen.

Rechenpower auf Abruf, beliebig viel, jederzeit, überall und maßgeschneidert. Das versprechen Elastic Clouds, virtuelle Rechenzentren, in denen man nach Belieben oder Notwendigkeit virtuelle Server anmieten und miteinander verknüpfen kann. Für deutsche Firmen sind dabei Dienstleister besonders interessant, die ein deutsches Rechenzentrum betreiben, sodass es keine rechtlichen Schwierigkeiten mit etwaiger Datenweitergabe ins Ausland gibt.

Wir haben uns deshalb die Angebote der drei größten Betreiber Amazon, Google und Microsoft angesehen, die inzwischen auch Server in deutschen Rechenzentren anbieten, und außerdem die Open Telekom Cloud der Deutschen Telekom berücksichtigt. Wichtig war für uns nicht nur, zwischen verschieden leistungsstarken Servern wechseln zu können, sondern auch die Bewältigung von Lastspitzen durch Skalierung. Ein ganz besonderes Augenmerk haben wir auf die Kostentransparenz und den Zugang zu den Diensten gelegt – im Idealfall sollte jedermann leicht die Angebote ausprobieren können und vor der Buchung exakt überblicken können, was ihn der Dienst letztlich kostet.

Kartenzwang trotz Guthaben

Alle vier Firmen bieten Neukunden üppige Startguthaben, damit sie den Cloud-Dienst kostenlos ausprobieren können: Bei Amazon sind es ein Jahr lang Maschinenstunden für den Dauerbetrieb einer kleinen EC2-Instanz inklusive 30 GByte Festplatte oder SSD und 15 GByte Datenvolumen pro Monat, Google schreibt dem Konto 300 US-Dollar gut, das man innerhalb eines Jahres verbrauchen kann, bei Microsoft sind es ebenfalls Maschinenstunden für 12 Monate plus 200 US-Dollar für 30 Tage und bei der Telekom 250 Euro, die erst nach einem Jahr verfallen. ...

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c't 25/2017, Seite 78 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Kartenzwang trotz Guthaben
  2. Hochflexibel, aber intransparent
  3. Mehr Power
  4. Image als Prototyp
  5. Versteckte Kosten
  6. Fazit
  7. Lightsail: Amazon-Cloud ganz einfach

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Infos zum Artikel

Kapitel
  1. Kartenzwang trotz Guthaben
  2. Hochflexibel, aber intransparent
  3. Mehr Power
  4. Image als Prototyp
  5. Versteckte Kosten
  6. Fazit
  7. Lightsail: Amazon-Cloud ganz einfach
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