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Tipps zum richtigen Umsteigen von Windows 7 auf Windows 10

Praxis & Tipps | Praxis

Bild: Albert Hulm

Noch erlaubt die aktuelle Version 1709 von Windows 10 den kostenlosen Umstieg von Windows 7. Zudem rückt das Support-Ende für den Oldie immer näher – einige Tipps und Tricks für einen leichten Umstieg.

Egal, wie lieb Sie Ihre gewohnte Windows-7-Installation gewonnen haben: Am 14. Januar 2020 endet der Support dafür. Wer jetzt „ist ja erst im nächsten Jahrzehnt“ denkt: Stimmt, ist aber trotzdem schon in gut zwei Jahren. Nach diesem Datum will Microsoft keine Sicherheits-Patches mehr bereitstellen, und das Support-Ende von Windows XP hat gezeigt, dass Microsoft solche Termine ernst meint – allein schon, um das aktuelle Windows 10 zu fördern.

Vermutlich aus dem gleichen Grund meinte Microsoft einen anderen Termin weit weniger ernst: Ursprünglich sollten Besitzer von Windows 7 nur innerhalb des ersten Jahres nach Erscheinen von Windows 10 auf das neue System kostenlos umsteigen können, doch es geht immer noch. Anders als während des ersten Jahres akzeptiert das Setup-Programm mittlerweile sogar Windows-7-Installationsschlüssel auch für Neuinstallationen. Und das gilt auch für die gerade erschienene Windows-10-Version 1709 („Fall Creators Update“ [1]). Da Microsoft nach Ablauf der Frist Arbeit ins Setup-Programm gesteckt hat, um den Umstieg noch bequemer zu gestalten, ist es offensichtlich kein Versehen, dass es noch geht, sondern Absicht. ...

Geht auch noch: Kostenlos von Windows 8.1 zu Windows 10

Mit Windows 8.1 funktioniert der kostenlose Umstieg auf Windows 10 im Wesentlichen genauso wie hier für Windows 7 beschrieben. Der wichtigste Unterschied: der Installationsschlüssel steckt bei Geräten, auf denen der Hersteller Windows vorinstalliert hat, nicht auf einem Aufkleber, sondern in den ACPI-Tabellen der Mainboard-Firmware, wo er vom Setup-Programm automatisch gefunden wird, sofern die Edition passt. Windows 10 Pro akzeptiert Schlüssel von Windows 8.1 Pro und Enterprise, Windows 10 Home solche von Windows 8.1 („Core“) und Bing.

Statt Drive Snapshot können Sie unser Skript c’t-WIMage zum Sichern verwenden, das bietet einige Vorteile wie hardwareunabhängige Wiederherstellbarkeit, zuverlässigere Überprüfbarkeit der Images und vieles mehr. Details dazu finden Sie unter ct.de/wimage.

Wer möchte, kann vor dem Umstieg mit dem Skript c’t-Win2VHD sogar mit wenigen Mausklicks eine Probeinstallation erzeugen, ohne dafür partitionieren zu müssen [9]. Dann wissen Sie schon vor dem Umstieg, welche Treiber Sie noch selbst besorgen müssen. Die Testinstallation ist anschließend mit noch weniger Klicks wieder spurlos verschwunden. Wenn Sie vorab mit c’t-WIMage eine Sicherungskopie erzeugt haben, können Sie daraus wiederum mit c’t-Win2VHD sogar ebenfalls eine Testinstallation erzeugen, ohne partitionieren zu müssen, und damit anschließend den kompletten Umstieg mit einer 1:1-Kopie Ihrer währenddessen ungefährdeten Originaldaten durchspielen – dann wissen Sie anschließend ganz genau, was Sie alles erwartet.

Der Support für Windows 8.1 endet 2023.

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c't 25/2017, Seite 156 (ca. 7 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Vier Wege zum Umstieg
  2. Vorbereiten 1: Absichern
  3. Vorbereiten 2: Der Installationsschlüssel
  4. Vorbereiten 3: Treiber suchen
  5. Vorbereiten 4: Installationsmedium bauen
  6. Weg 1: Upgrade-Installation
  7. Weg 2: Parallelinstallation (Partition)
  8. Weg 3: Parallelinstallation (VHD)
  9. Weg 4: Neuinstallation
  10. Nachsorge
  11. Geht auch noch: Kostenlos von Windows 8.1 zu Windows 10

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Infos zum Artikel

Kapitel
  1. Vier Wege zum Umstieg
  2. Vorbereiten 1: Absichern
  3. Vorbereiten 2: Der Installationsschlüssel
  4. Vorbereiten 3: Treiber suchen
  5. Vorbereiten 4: Installationsmedium bauen
  6. Weg 1: Upgrade-Installation
  7. Weg 2: Parallelinstallation (Partition)
  8. Weg 3: Parallelinstallation (VHD)
  9. Weg 4: Neuinstallation
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