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Die Wette gilt

DVB-T2 HD startet in Deutschland, c’t 6/17, S. 118

Mit großem Interesse habe ich Ihre Gedanken „Free-TV ist todgeweiht“ gelesen. Die Wette möchte ich mit Ihnen eingehen, dass es so nicht kommt: Preis 1 Flasche Rotkäppchen „Weißburgunder“. Sollte es trotzdem so kommen, wie Sie es voraussagen, werde ich einer Minderheit angehören – aber einer sehr elitären. Einen Sender beziehungsweise eine Sendergruppe zu finanzieren, der als höchstes Niveau „Wer wird Millionär“ anzubieten hat und vielleicht eine manipulierte Formel 1, wäre für denkende Menschen mehr als ein Armutszeugnis.

Klaus Holick B

Kostspielig

Das Ende des Free-TV ist eine kostspielige Angelegenheit: In unserem Haushalt fallen für zwei Fernseher Investitionskosten für zwei Empfänger und Freenet-Karten (ca. 250 Euro) plus zusätzlich die laufenden Kosten an (140 Euro pro Jahr). DVB-T2 wird ohne uns stattfinden. Wir lutschen stattdessen das VDSL-Netz aus und wechseln zu Zattoo. Der Dienst kostet monatlich 10 Euro und ermöglicht maximal drei Streams (laut Hotline). Da man mit den Mobil-Apps auch auf Mobilgeräten Fernsehen kann, bekommen das alte iPad (1. Generation) und das Apple TV (2. Generation) auf Jahre hinweg die „zweite Luft“. Der Erstfernseher bekommt ein aktuelles Apple-TV spendiert, auf dem Zattoo als eigenständige App läuft.

Die Kosten sind für uns fast identisch zu DVB-T2, allerdings bietet diese Lösung wesentlich mehr Komfort: Der TV-Stream kann nahtlos zwischen Mobilgerät und TV-Ausgabe wechseln und Zattoo bietet eine deutlich größere Senderauswahl (zum Beispiel sämtliche 3. Programme, nicht nur die lokalen). Außerdem kann jedes Mitglied unserer Familie seine eigene Lieblingssendung schauen – sobald geklärt ist, wer die beiden TV-Geräte benutzen darf und wer sich mit dem zweiten iPad begnügen muss.

Roland Mainka B

Logo-Märchen

Sowohl im Editorial als auch im Artikel wird das Märchen vom angeblich notwendigen grünen Logo wiederholt. Das ist völliger Quatsch und leider ein weiterer Beweis für die nachlassende Qualität meiner früher einst so geliebten c’t. Richtig ist vielmehr, dass das grüne DVB-T2-HD Logo nur an Geräte vergeben wird, welche grundsätzlich (direkt oder durch Nachrüstung) „freenet“-tauglich gemacht werden können. Die von euch referenzierte Deutsche TV-Plattform ist eben auch eine Lobbyorganisation der Privaten. Andere Geräte (oft wesentlich günstiger), welche auch HEVC (H.265) beherrschen und somit völlig problemlos für den DVB-T2 Empfang der nicht-privaten Programme genutzt werden können, erhalten dieses Logo nicht.

Starmaster F

Richtig ist, dass es Geräte gibt, die ohne grünes Logo die öffentlich-rechtlichen Programme über DVB-T2 HD empfangen können – etwa Sonys 4K-TVs des Modelljahrs 2014. Allerdings ist das Logo derzeit die einzige brauchbare Orientierung. Keinesfalls sollte man aus einzelnen Funktionen eine Kompatibilität herleiten. Ein Beispiel hierfür sind Samsung-TVs aus dem Jahre 2015, die zwar bereits einen HEVC-Decoder besitzen, denen es aber an einem DVB-T2-Tuner mangelt – und die deshalb kein DVB-T2 HD empfangen können.

Bitte Receiver ohne Entschlüsselung

15 Receiver für DVB-T2 HD im Test, c’t 6/17, S. 124

in der c’t 06/2017 haben Sie DVB-T2-HD-Receiver getestet. Dabei ist mir aufgefallen, dass Sie sich auf Geräte beschränkt haben, die neben dem Empfang der öffentlich-rechtlichen Sender auch die Möglichkeit bieten, die privaten Sender zu entschlüsseln. Auf dem Markt gibt es jedoch auch viele Modelle, die nur die öffentlich-rechtlichen Sender wiedergeben können. Diese Modelle sind typischerweise signifikant günstiger. Für viele Menschen ist so ein Gerät völlig ausreichend.

Stefan Stonjek B

Einen Test solcher Geräte finden Sie bei c’t online: https://www.heise.de/-3340238.html

Es geht auch um Rücksichtnahme

Automatisiertes Fahren mit erhöhtem Risiko, c’t 06/2017, S. 42

Autonom fahrende Autos müssen nicht nur Verkehrszeichen erkennen, sondern sollten sich rücksichtsvoll gegenüber schwächeren Verkehrsteilnehmern und Fußgängern verhalten. Leider gibt es dazu noch keinen Paragrafen in der StVO.

Edlin F

Na endlich, AMD!

Achtkern-Prozessor Ryzen 7 1800X im Test, c’t 6/17, S. 64

Ich hatte seit 2000 nur noch AMD-CPUs im Desktoprechner. Nach einem einmaligen Ausrutscher (meine letzte CPU) zu Intel kann ich also beim nächsten Mal wohl wieder zu AMD greifen. Preis-Leistungsverhältnis rules! (Aber ich warte auf günstigere Modelle. 560€? – so viel zahle ich für den kompletten Rechner.)

aybabtu F

Bauvorschlag mit Ryzen?

Mein derzeitiger PC ist ein i7-860, den ich primär für Adobe Lightroom verwende. Ich denke mit der neuen Ryzen-1800X-CPU ist endlich ein erschwinglicher deutlicher Fortschritt verfügbar. Meine Frage: Wann wird c’t voraussichtlich eine Mainboard- und CPU-Kühler-Empfehlung aussprechen können? Am liebsten natürlich so wie bei den Wunsch-PCs.

Jörg/SiriusLux F

Wir werden in einer der nächsten Ausgaben einen Mainboard-Test veröffentlichen und später auch einen Bauvorschlag. Das wird aber noch etwas dauern, denn Ryzen ist ja gerade erst im Handel und es sind erst wenige Motherboards lieferbar.

Genial!

Sticker-Seite in c’t 6/17

Eure Sticker sind echt genial. Bitte mehr davon in Zukunft!

@phre_4k t

Hey @ctmagazin kann man „Kein Backup? Kein Mitleid!“ als Poster haben?

@mx_st t

Ihr seid ja geil! #Sticker in der c’t

@theyellowone t

Foren-Kiddy-Niveau

Da habt ihr den Lesern aber mal richtig eine geklebt. Bei uns in der Entwicklungsabteilung – die auch mit Azubis und nicht etwa bloß mit Oldschool-Leuten besetzt ist – wundert man sich über die Seite mit den Aufklebern bei c’t. „Nerdistan“, „Deine Mudda programmiert in Basic“ und ähnliche Scherze – ist nicht euer Ernst, oder? Steigt c’t jetzt auf Foren-Kiddy-Niveau hinab? Das ist weder witzig noch mit Nährwert, einfach nur blöd. Die misslungene Layout-Reform war ja schon ’ne Zumutung, aber das ist jetzt echt der Gipfel.

Ulrich Schmitz B

Nik-Filter ohne Photoshop

Tipps und Tricks, Nik-Plug-ins als Stand-alone-Programme, c’t 6/17, S. 162

Ihre Aussage „die älteren Plug-ins […] sind als eigenständige Variante völlig nutzlos“ stimmt nicht. Wenn man per Drag & Drop eine Bilddatei auf den EXE-Dateien ablegt, startet das Programm und die Bilddatei wird geladen.

Bernhard Nowara

Die Nik-Filter Dfine, Sharpener Pro und Viveza öffnen Fotos, die man mit der Maus auf die Programm-Icons zieht. Drag & Drop in die Programmoberfläche funktioniert nicht. Beim Speichern wird das Original überschrieben; man sollte also vorher eine Kopie anlegen.

USB-C nicht zu Ende gedacht

Vier Steckernetzteile mit USB-C-Buchse im Vergleich, c’t 6/17, S. 146

Je mehr ich von USB-C lese, desto mehr beginne ich, mich für die ganze IT-Industrie zu schämen. Kann man bitte mal etwas zu Ende denken, dann spezifizieren und sich am Ende auch noch dran halten? Meine Herren …

Timo Moretto B

OnePlus repariert inzwischen in Europa

Neun große Android-Smartphones im Test, c’t 5/17, S. 90

Schöner Artikel. Ergänzung zum One Plus 3T: Meiner Tochter ist das Gerät heruntergefallen und man konnte nicht mehr telefonieren. Nach Einstellung eines Tickets kam umgehend ein Aufkleber für die Reparatur in Polen. Das Gerät wurde am nächsten Tag abgeholt (UPS) und war nach acht Tagen wieder da. Obwohl wir den Sturz angegeben haben, wurde die Hauptplatine kostenlos getauscht.

Stephan Schubert B

Ergänzungen & Berichtigungen

Automatischer Helligkeitsregler funktioniert

Spielkonsole Nintendo Switch getestet, c’t 6/17, S. 32

Anders als im Text angegeben funktioniert die automatische Anpassung der Bildschirmhelligkeit. Das ist allerdings erst auf den zweiten Blick zu erkennen, weil der Helligkeitsregler im Switch-Menü trotzdem statisch bleibt und sich nicht wie bei Smartphones üblich der dynamisch geregelten Leuchtkraft anpasst. In der Tabelle fehlt ein Hinweis zur CPU: Es handelt sich um einen Vierkern-Prozessor.

Private nicht immer inklusive

DVB-T2 HD startet in Deutschland, c’t 6/17, S. 118

Bei der Aufzählung der alternativen Empfangswege im gleichnamigen Kasten auf Seite 120 ist zu lesen, dass man die Privatsender in SD nicht nur bei DVB-C und DVB-S, sondern auch bei IPTV stets ohne Extragebühr bekommt. Dies ist nicht korrekt.

Schnittprobleme

Fast automatisch: DVB-T2-Aufnahmen schneiden und optimieren mit TS-Doctor, c’t 6/17, S. 134

Im Artikel ist recht knapp erwähnt, dass TS-Doctor nur unverschlüsseltes Videomaterial bearbeiten kann. Das hat folgende Konsequenzen: Zum einen lassen sich damit nur DVB-T2-Aufzeichnungen von öffentlich-rechtlichen Programmen schneiden, weil die Privaten wie Pro7, Sat1 und RTL via DVB-T2 ausschließlich verschlüsselt senden. Probleme kann es auch mit dem Videomaterial bestimmter Receiver geben: Wenn ein Receiver grundsätzlich alle Aufzeichnungen verschlüsselt, kann TS-Doctor dessen Mitschnitte aus den Öffentlich-rechtlichen auch nicht verarbeiten.

UHD nur auf Festplatte

Recorder für UHD-TV, c’t 6/17, S. 40

Panasonics neue Digital-TV-Recorder DMR-UB80 und -UB90 nehmen nicht auf Ultra HD Blu-ray oder BDXL-Scheiben auf. Vielmehr speichern sie UHD-TV-Sendungen auf Festplatte. In HD können sie diese auf Blu-ray Disc und in SD auf DVD brennen.

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