Die Grenzen der Anonymität

So fangen Strafverfolger Kriminelle im Darknet

Wissen | Hintergrund

Das Darknet bietet nicht nur Whistleblowern und politisch Verfolgten Schutz. Auch Drogen- und Waffenhändler ziehen vermehrt von der Straße auf vermeintlich anonyme Marktplätze um und ihre Kunden bestellen bequem vom heimischen Sofa. Sie alle ahnen nicht, wie gut klassische Ermittlungsarbeit auch im verschlüsselten Untergrund funktioniert.

Es ist Dienstag, der 16. August 2016. Am Busbahnhof der hessischen Kleinstadt Marburg wartet ein junger Mann auf einen alten Bekannten. Hin und wieder sieht er sich prüfend um, tastet nach dem Gegenstand unter seiner Jacke. Die Männer, die sich an ihn heranschleichen, scheint er nicht zu bemerken. Vielleicht ahnt er nicht einmal, dass sie da sind – denn innerlich ist er schon bei dem Geschäft, das in wenigen Minuten über die Bühne gehen soll.

„Die Einsatzlage war für uns sehr anspruchsvoll“, erinnert sich der stellvertretende Kommandoführer der Zentralen Unterstützungsgruppe Zoll (ZUZ), der SEK-Einheit des Zolls. „Wir mussten davon ausgehen, dass er eine Schusswaffe griffbereit bei sich führt.“ Hochkonzentriert, mit perfekt aufeinander abgestimmten Bewegungen nähern sich die Beamten dem jungen Mann – und lassen ihm letztlich keine Chance, der Festnahme zu entgehen. ...

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Die Grenzen der Anonymität

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c't 17/2018, Seite 80 (ca. 5 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Verzerrte Welt
  2. Licht ins Dunkel
  3. Social (Net)hacking
  4. Stille Post geht anders
  5. Ins falsche Netz gegangen
  6. Blick in die Zukunft
  7. Technische Deanonymisierung

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