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TLS und QUIC zur Verkehrslenkung analysieren

Wissen | Know-how

Gut für die Privatsphäre, schlecht für die Verkehrssteuerung: Immer mehr Internet-Anwendungen nutzen verschlüsselte Protokolle. Mit einiger Mühe kann man manche immer noch bestimmten Diensten zuordnen. Aber vielleicht geht bald auch das nicht mehr. Das hätte Folgen für Server- und Netzbetreiber.

Der Anteil der verschlüsselten Internet-Verbindungen nimmt immer mehr zu, denn Außenstehende sollen nicht mitlesen können. Was gut ist für die Wahrung der Privatsphäre, behindert jedoch die Verkehrslenkung – Netzbetreiber klagen, dass sie nicht wissen, wie sie bei verschlüsselten Übertragungen die erforderliche Dienstequalität gewährleisten sollen.

Bei unverschlüsselten Paketen geht das so: Ein Provider-Router kann zum Beispiel Browserbefehle wie „HTTP GET“ als Auslöser nutzen, um auf die zugehörige Antwort des Webservers zu warten. Steckt darin eine MIME-Type-Option mit der Angabe „application/octet-Stream“, handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Download. Downloads sind nicht zeitkritisch, sodass sie Router bei hohem Verkehrsaufkommen schadlos ein wenig drosseln dürfen. Steht im MIME-Type hingegen „video/mp4“, handelt es sich um einen Video-Stream. Video-Streams priorisiert der Router bei einem Stau höher und vermeidet so Ruckler bei der Wiedergabe. ...

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c't 17/2018, Seite 140 (ca. 2 redaktionelle Seiten)
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  1. Verschärfte Verknotung
  2. Böse Leser
  3. Was sich Google bei QUIC gedacht hat

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