Safer Internet

Tor-Browser als sicherer Zweitbrowser

Praxis & Tipps | Praxis

Mal eben auf den Link in einer E-Mail klicken? Besser nicht, Angreifer nutzen Social Engineering, um ihre Opfer auf präparierte Websites zu locken und sie dort gezielt mit Browser-Exploits anzugreifen. Mit dem Tor-Browser schlagen Sie Hackern ein Schnippchen, denn der lädt problematische Inhalte gar nicht erst.

Haufenweise JavaScript, nachzuladende Fonts und Videos – moderne Websites sind gespickt mit potenziell problematischen Inhalten. Schon eine Sicherheitslücke in einem Videocodec reicht aus, damit Angreifer Schadcode einschleusen können. E-Mails mit plausiblem Inhalt sind in Zeiten von Social Engineering eine beliebte Methode, die Opfer auf entsprechend präparierte Websites zu locken – der Browser lädt dann willig alle eingebetteten Inhalte herunter, Schadcode inklusive.

Mit dem Tor-Browser passiert das nicht: Hat man beim ersten Start einmalig die höchste Sicherheitsstufe eingestellt, lädt er nur noch HTML-Dateien, CSS und Bilder – JavaScript, Schriftarten, Videos und dynamische HTML5-Inhalte hingegen lässt er links liegen. Damit bietet er Angreifern eine deutlich kleinere Angriffsfläche als herkömmliche Browser und eignet sich gut, um unbekannte oder suspekte Websites in Augenschein zu nehmen. ...

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c't 17/2018, Seite 74 (ca. 2 redaktionelle Seiten)
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