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Kugelroboter Sphero Bolt: Spaß haben und Programmieren lernen

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Eine durchsichtige Kunststoffkugel, die App-gesteuert durch die Gegend rollt und gleichzeitig Bilder und Animationen auf einem 64-Pixel-Display anzeigt: Klingt bescheuert, macht aber richtig Spaß.

Nach dem Auspacken des Kugelroboters Sphero Bolt fällt als Erstes das 8 × 8 Pixel große Display aus RGB-LEDs auf. Es befindet sich innerhalb des Kugelgehäuses, dreht sich beim Umherfahren aber nicht mit, sondern zeigt immer nach oben – was ziemlich cool aussieht (siehe c’t-Video unter ct.de/y96d). Die Vorgängervariante SPRK+ musste mit einer einzelnen LED auskommen, die Star-Wars-Lizenzmodelle BB-8 und R2-D2 ganz ohne. Seit 2011 entwickelt der US-Hersteller Sphero Kugelroboter aus Kunststoff, die man per Smartphone-App über den Boden rollern lassen kann – bis zu zwei Meter pro Sekunde schnell.

Die zweite Neuerung beim Sphero Bolt ist weniger auffällig als das Display: Mit den vier eingebauten Infrarot-Sensoren können bis zu fünf Roboterbälle miteinander kommunizieren. Das Gehäuse ist nun wasserdicht, zudem hält der Akku länger. Nachdem der Bolt auf der mitgelieferten induktiven Ladestation vollgetankt hat, bleibt er zwei Stunden in Aktion, beim SPRK+ war es nur eine Stunde.

Video: Der Kugelroboter Sphero Bolt

Bolten macht Spaß

Um den Ball zum Leben zu erwecken, muss man ihn per Bluetooth mit Smartphone oder Tablet koppeln, die zugehörigen Apps sind für Android und iOS erhältlich. Wer den Bolt einfach nur als ferngesteuerten Rollroboter verwenden will, nimmt die abgespeckte App „Sphero Play“. Sie dient als einfach zu bedienende Fernsteuerung für die Kugel, außerdem sind drei liebevoll gestaltete Spiele eingebaut, die man mit dem Bolt steuert – ähnlich wie mit einem Trackball.

Das volle Bolt-Potenzial entfaltet die App „Sphero Edu“: Damit programmiert man den Ball über eine grafische Oberfläche mit verschiebbaren Befehlsblöcken. Außerdem lassen sich Bilder und Animationen erstellen; der Editor für das 8 × 8-Pixel-Display ist kinderleicht zu bedienen. ...

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c't 23/2018, Seite 50 (ca. 1 redaktionelle Seite)
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