Richtig umgehen

Unerwartetes und Fallstricke nach dem Umstieg auf Windows 10 meistern

Praxis & Tipps | Praxis

Bild: Albert Hulm

Als Umsteiger von Windows 7 wird man in Windows 10 mit einigen Neuerungen konfrontiert. Viele sind praktisch oder schick, doch es gibt auch ein paar Fallstricke. Dagegen helfen die richtigen Tipps.

Wenn Windows 10 erst mal auf dem PC ist, gibt man es nach unseren Erfahrungen selten wieder her. Das hat viele Gründe: So bringt das System eine Menge willkommener Neuerungen mit – etwa Storage Spaces, ISO-Images und virtuelle Festplatten (VHD) lassen sich per Doppelklick einbinden, und ab der Pro-Edition den Virtualisierer Hyper-V. Das Menü, das sich beim Drücken von Windows-Taste+X öffnet, bietet schnellen Zugriff auf diverse Systemfunktionen wie Datenträgerverwaltung, Geräte-Manager und Ereignisanzeige.

Oftmals behält man Windows 10 aber auch, wenn man in der Summe nicht sonderlich zufrieden damit ist. Das hat einen ganz rational nachvollziehbaren Grund: Auf absehbare Zeit ist Windows 10 die Zukunft der Microsoft-Betriebssysteme. Und wenngleich Windows 7 noch knapp zwei Jahre lang mit Updates versorgt wird, ist es für Fans des Klassikers durchaus sinnvoll, schon jetzt mit Umstieg und Eingewöhnung zu beginnen, um nicht in Hektik zu verfallen, wenn es mit dem Windows-7-Support tatsächlich aus und vorbei ist.

Viel Resonanz haben wir daher auch auf unseren Umstiegs-Artikel aus Heft 25/2017 bekommen und daraus wird klar: Es gibt eine Fülle an Gewohnheiten, mit denen Windows 10 bricht. Damit Sie beim Ausreizen der tollen Eigenschaften des Systems nicht irgendwann von seinen Kinken und Kinkerlitzchen kalt erwischt werden, haben wir im Folgenden zusammengestellt, worauf Sie sich gefasst machen sollten. Eine Ausnahme bildet das Thema Aktivierung: Die Nachfragen dazu sind so reichlich, dass wir ihm ab Seite 114 eine separate FAQ widmen.

Die Veränderlichkeit

Manche nervt an Windows 10, dass Microsoft laufend hier und dort Umbauten am System vornimmt. Damit ändert sich im Laufe der Zeit die Verteilung von Einstellknöpfen und Funktionen, aber auch das Aussehen. Das gehört zu Microsofts Konzept „Windows as a Service“, wodurch zirka alle sechs Monate eine neue Ausgabe von Windows 10 auf den PC kommt – im Regelfall jeweils ab Mitte April und ab Mitte Oktober.

Am ehesten vergleichen kann man das mit Betriebssystemen, die schon seit langem regelmäßig auf neue Versionen aktualisiert werden, wie macOS, iOS – und theoretisch auch Android, wo aber die Gerätehersteller oft nicht mitspielen, sodass viele Anwender allenfalls einmal ein Update auf eine neue Version zu sehen kriegen. Ähnlich wie bei diesen bringen auch neue Windows-10-Versionen nur selten massive Stilbrüche, sondern führen sowohl optische als auch funktionale Änderungen in kleinen Schritten ein.

Microsoft nennt das „Feature-Updates“ oder auch „Funktionsupdates“, wenngleich es aus technischer Sicht nicht einfach nur normale Updates sind, sondern im Hintergrund eine Upgrade-Installation abläuft. Dabei verschiebt eine Setup-Automatik von der Installationsumgebung Windows PE aus die alte Windows-10-Version in einen Ordner namens C:\Windows.old, installiert die neue Ausgabe und verschiebt Dateien, Programme und Einstellungen von der alten in die neue. ...

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c't 04/2018, Seite 108 (ca. 5 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Die Veränderlichkeit
  2. Das Startmenü
  3. Die unvorhergesehenen Kosten
  4. Das Einstellungs-Wirrwarr
  5. Der Datenschutz
  6. Die Assistentin
  7. Das Microsoft-Konto
  8. Die Drückerei
  9. Der Computerschutz
  10. Der Update-Zwang
  11. Der Neustart-Zwang
  12. Der Upgrade-Nerv-Faktor

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