Weltsprache

Das Protokoll MQTT für robusten Datenaustausch in Industrie und Hausautomation

Wissen | Know-how

Bild: Jörg Niehage

Wenn Sensoren, Aktoren und Maschinen miteinander kommunizieren sollen, müssen sie eine gemeinsame Sprache sprechen. MQTT eignet sich für Industrieanlagen und das vernetzte Zuhause gleichermaßen.

Ein Protokoll, das den Austausch zwischen verteilten Geräten regeln soll, muss vor allem mit Problemen umgehen können: Die Kommunikationspartner können aus unterschiedlichen Gründen nicht erreichbar sein, Nachrichten verloren gehen und Verbindungen während der Übermittlung abbrechen. MQTT (Message Queue Telemetry Transport) setzt auf TCP/IP auf und versucht, die Widrigkeiten der unzuverlässigen Verbindungswege durch einen zentralen Vermittler zu lösen: den MQTT-Broker. Dieser ist Schnittstelle für alle übertragenen Nachrichten. Die beteiligten Geräte unterhalten sich nur mit ihm und kennen sich untereinander nicht. Sie müssen weder die IP-Adressen noch technische Details anderer Teilnehmer kennen. Der Broker hat die Aufgabe, Nachrichten anzunehmen und an Interessierte weiterzugeben.

Der große Koordinator

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c't 06/2018, Seite 164 (ca. 4 redaktionelle Seiten)
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Artikel-Vorschau
  1. Der große Koordinator
  2. Drei-Klassen-System
  3. Der letzte Wille
  4. Broker zu Hause
  5. Logik zentralisieren
  6. MQTT absichern
  7. Scheunentore schließen
  8. Mehr als Automation
  9. MQTT Dash für Android
  10. IoT OnOff für iOS

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