Asus-Notebook mit Nvidia-Chipsatz für Windows 8 fit machen

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Ich besitze das günstige Asus-Notebook X5DI mit dem Nvidia-Chipsatz MCP79D und habe Windows 8 installiert. Nun funktionieren unter anderem die Tastatur-Hotkeys nicht mehr, etwa für das Umschalten der Ausgabegeräte (Fernseher/Notebook-Displays) und die Helligkeits- und Lautstärkeregelung. Im Gerätemanager erscheint außerdem ein unbekanntes Gerät. Wie mache ich das Notebook für den Windows-8-Betrieb flott?

Die Funktionstasten von Notebooks steuern das Betriebssystem im Prinzip mit ACPI-kompatiblen Befehlen. Doch jeder Mobilrechner hat andere Sondertasten und auch deren Anbindung – etwa per USB, PS/2 oder I2C-/SM-Bus – variiert. Daher sind für jeden Mobilrechner spezifische Treiber nötig. Asus pflegt die sogenannten „ATK“-Pakete, das Akronym steht für Asus Tool Key. ATK-Treiberpakete enthalten eine Fülle von Dateien für unterschiedliche Asus-Notebooks. Letztlich müssen Sie nach der Installation von Windows 8 bloß das dazu kompatible ATK-Paket einspielen.

Allerdings empfiehlt es sich, vorab den Nvidia-Chipsatztreiber zu installieren. Denn der von Windows 8 bereitgestellte ist veraltet, enthält nicht alle Komponenten (etwa SM-Bus) und soll bei einigen Notebooks zu Abstürzen führen. Leider bietet Asus für Ihr Notebook X5DI, das auch unter der Modellbezeichnung K50ID läuft, auf der Produktseite keine Windows-8-Treiber an.

Für den Chipsatz tut’s aber auch der neueste Windows-7-Treiber, den Sie dort via „Download“ unter „Chipset“ als 32- oder 64-Bit-Version herunterladen. Nach der erfolgreichen Installation samt Neustart empfiehlt es sich, gleich noch Nvidias Windows-8-Grafiktreiber für die Grafikeinheit GeForce GT 320M einzuspielen. Mit dem fühlte sich die Windows-Bedienoberfläche erst richtig geschmeidig an. Ihn finden Sie direkt auf der Nvidia-Homepage.

Vom ATK-Paket gibt es ebenfalls schon eine zu Windows 8 kompatible Version. Die Firma Asus kommt allerdings bisher nicht auf die Idee, sie auf der Produktseite zu verlinken. Das Treiber-Paket erreichen Sie bequem über den c’t-Link. Alternativ bietet die Webseite asustreiber.de ebenfalls die neuesten Versionen an. (mfi)

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