Datenübertragung mit Infrarot

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Ich möchte Daten über eine Infrarotverbindung zwischen Notebook und Desktop-PC mit dem Programm LapLink 7.5 austauschen. Obwohl ich die Ports richtig konfiguriert und den Infrarot-Treiber 2.0 von Microsoft installiert habe, gelingt es mir nicht, eine Verbindung herzustellen. Mit einem Nullmodemkabel kommt LapLink dagegen ohne weiteres klar. Woran könnte das liegen?
Das Zusammenspiel zwischen dem MS-Infrarot-Treiber 2.0 für Windows 95 und Laplink klappt leider nicht reibungslos. Je nachdem, welche Infrarot-Hardware am Rechner hängt, verweigert das Transfer- und Synchronisationsprogramm schon mal die Zusammenarbeit. Besser, man verzichtet gleich auf den IrDA-Treiber und verwendet die in LapLink enthaltenen.

Zunächst sollte der COM-Port, der für die Infrarot-Hardware reserviert ist, in LapLink im Port-Setup-Menü eingetragen werden. Um dann der Anwendung beizubringen, die eigenen Treiber zu verwenden, muß man die Datei Llw.ini verändern. Laplink legt diese Datei im Ordner \Windows\Tsi32\Llw\ an. Den Einträgen des Infrarot-COM-Ports fügt man die Zeile UseIRDADriver=No hinzu. Diese Prozedur muß auf Notebook und Desktop erfolgen. Nach dem Neustart von LapLink sollten sich die beiden automatisch finden.

Die Kommunikation mit Hilfe des MS-Infrarottreibers ist natürlich nach wie vor möglich, etwa wenn man das Programm MS Infrared Transfer 1.0 zum Dateitransfer verwenden möchte. Sowohl den Treiber als auch diese Anwendung gibt es kostenlos von Microsoft unter http://www.microsoft.com/windows95/info/irda.htm. (jr)

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