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Elko im Switch verursacht Ausfall

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Nach dem Ausfall eines ungefähr sieben Jahre in Betrieb gewesenen Gigabit-Switches Asus GigaX 1108 stellte sich ein Aluminiumelektrolytkondensator (Elko) in der internen Spannungsumsetzung als Ursache heraus: Ein Exemplar mit 1500 µF (6,3 V) zeigte einen gewölbten Deckel, der auf erhöhten Innendruck durch siedendes Elektrolyt hinweist. Dadurch verlor der Elko über die Zeit so viel Kapazität, dass die Regelschaltung nicht mehr funktionierte. Durch Tausch des Bauteils ließ sich der Switch wiederbeleben – übrigens zum zweiten Mal, da sich vor rund drei Jahren bereits das originale Steckernetzteil verabschiedet hatte.

Nach dem Ausfall eines ungefähr sieben Jahre in Betrieb gewesenen Gigabit-Switches Asus GigaX 1108 stellte sich ein Aluminiumelektrolytkondensator (Elko) in der internen Spannungsumsetzung als Ursache heraus: Ein Exemplar mit 1500 µF (6,3 V) zeigte einen gewölbten Deckel, der auf erhöhten Innendruck durch siedendes Elektrolyt hinweist. Dadurch verlor der Elko über die Zeit so viel Kapazität, dass die Regelschaltung nicht mehr funktionierte. Durch Tausch des Bauteils ließ sich der Switch wiederbeleben – übrigens zum zweiten Mal, da sich vor rund drei Jahren bereits das originale Steckernetzteil verabschiedet hatte.

Leider verraten sich nicht alle Elko-Leichen durch gewölbte Deckel, manche sterben auch heimlich. Wenn auf der Platine nur wenige Elkos zu entdecken sind, kann man sie natürlich prophylaktisch tauschen, wird sich aber vielleicht hinterher ärgern, wenn der Fehler doch an einer anderen Komponente liegt. (ea)


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