FastPath oder was?

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Manche DSL-Router, etwa die Fritz!Box, können erkennen, ob auf einer DSL-Leitung die FastPath-Option geschaltet ist. Lässt sich das auch ohne solche Geräte ermitteln?
Ja, das können Sie auf verschiedene Arten auch selbst erledigen. Unterstützen kann Sie dabei beispielsweise das Programm „DSL-Modem Tool“ (Download siehe Soft-Link). Es liest aus einer großen Zahl von DSL-Modems die aktuell ausgehandelten Leitungsparameter aus – auch aus weniger üppig ausgestatteten Modellen.

Alternativ können Sie einfach prüfen, ob die Ping-Zeiten auf FastPath-Niveau liegen: Ermitteln Sie zunächst, welche IP-Adresse der erste Router bei Ihrem Provider hat. Dazu rufen Sie unter Windows in der „Eingabeaufforderung“ den Befehl

tracert -d www.heise.de

auf.

Wenn Sie einen DSL-Router benutzen, um ins Internet zu gelangen, steht an erster Stelle die Adresse dieses Routers, an zweiter Stelle (mit deutlich größerer Zeit in Millisekunden) der erste Router im Provider-Netz. Verwenden Sie ein DSL-Modem ohne Router-Funktion, taucht die Adresse des ersten Provider-Routers auch an erster Stelle der Ausgabe auf.

Geben Sie nun diese Adresse dem Programm ping mit auf den Weg und schauen sich die ausgegebenen Zeiten an: die minimale Zeit sollte mit FastPath um 20 ms oder sogar darunter liegen, ohne FastPath liegt sie normalerweise über 40 ms.

Unter Mac OS X können Sie mit dem Netzwerkdienstprogramm im Reiter „Trace“ die IP-Adresse des Routers herausfinden oder – wie unter Linux –

traceroute -d www.heise.de

in einem Terminal verwenden. (je)

Soft-Link

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