HDMI- und DisplayPort-Geräte koppeln

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Ich möchte mein Notebook an meinem neuen Monitor benutzen. Der hat aber keinen DisplayPort-Anschluss wie das Notebook, sondern HDMI. Wie kriege ich die Geräte verbunden?

Mit manchen Grafikkarten funktionieren passive Adapter, um einen HDMI-Monitor an PCs mit DisplayPort-Ausgang zu betreiben (siehe c’t-Link). Wenn das nicht klappt, brauchen Sie einen aktiven Umsetzer, beispielsweise von Delock, Logilink, Vivanco oder anderen. Wir haben es mit dem Modell 61849 von Delock für rund 10 Euro getestet. Es übersetzt mit einem Adapter-Chip LT8611EX das Audio/Videosignal von DisplayPort 1.1 nach HDMI 1.4 bei maximal 1920 × 1200 Pixel und 60 Hertz Bildwiederholrate. Schließen Sie den Adapter direkt an das Notebook an und den Monitor dann mit seinem HDMI-Kabel an den Adapter. Energie bekommt der Adapter vom PC oder Monitor: Beide Port-Typen stellen eine Hilfsspannung für Signal-Repeater oder Adapter bereit, HDMI aber mit deutlich weniger Leistung (0,25 Watt bei 5 Volt) als DP (1,5 W bei 3,3 V).

Achtung, der umgekehrte Weg funktioniert nicht: Dafür gibt es andere Adaptermodelle, die von HDMI 1.4a nach DisplayPort 1.2 umsetzen. Das Pendant zu dem genannten DP-nach-HDMI-Adapter ist der bei Delock 62496 (27 Euro). Der STDP2600-Chip darin schafft sogar Full HD bei 120 Hertz, also auch 3D-Betrieb, oder 4K-Video bis 30 Hertz. Den zusätzlichen USB-Stecker am Delock 62496 braucht man zur externen Energieversorgung, falls der Monitor keine DP-Hilfsspannung bereitstellt. Denn der HDMI-nach-DP-Chip fordert beim Betrieb mehr Leistung, als HDMI liefern kann. Mit dem Adapter lief bei uns beispielsweise der Mikro-PC Odroid-U3 problemlos an einem DP-Monitor. (ea@ct.de)

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