Linux-Bootproblem nach MacOS-Update

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Auf meinem MacBook habe ich neben Mac OS X Ubuntu 14.04 installiert. Als grafischen EFI-Bootmanager verwende ich rEFIt, der Ubuntu mithilfe von Grub startet. Seit dem Upgrade auf das aktuelle Mac OS X Mavericks bekomme ich nur noch einen Grub-Rescue-Prompt angezeigt, wenn ich im Bootmanager Ubuntu auswähle. Wie repariere ich das?

Zunächst müssen Sie Ubuntu starten. Dazu schlagen Sie mit dem Befehl ls am Grub-Prompt zunächst die verfügbaren Partitionen nach, eins der Ergebnisse könnte (hd0,gpt5) oder (hd0,gpt6) sein. Bei einer Parallelinstallation von Mac OS X und Ubuntu ist die Root-Partition von Ubuntu üblicherweise die vorletzte – bei der letzten Partition handelt es sich meist um die Swap-Partition.

Teilen Sie Grub den Namen der Root-Partition und den Installationsort von Grub auf der Partition mit:

set root=(hd0,gpt5)
set prefix=/boot/grub

Anschließend laden Sie mit insmod normal das Grub-Modul für den normalen Start. Meldet Grub hierbei einen Fehler, haben Sie wahrscheinlich die falsche Root-Partition angegeben. Versuchen Sie es dann mit einer der anderen Partitionen. Hat Grub das Modul klaglos geladen, gelangen Sie nach der Eingabe von normal ins Grub-Bootmenü, von wo aus Sie Ubuntu starten können.

Anschließend installieren Sie unter Ubuntu im Terminal mit den Befehlen

sudo update-grub
sudo grub-install

den Bootloader neu. (mid)

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