MakerWare verweigert 3D-Druck

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Ich möchte eine selbst konstruierte 3D-Vorlage mit Hilfe der Software MakerWare an meinen 3D-Drucker schicken. Das Objekt wird korrekt importiert, lässt sich platzieren und auch die Druckparameter kann ich festlegen – aber wenn ich dann den Druckauftrag abschicke, meldet der im Hintergrund laufende Conveyor-Service einen Fehler und der Vorgang bricht ab. Andere Dateien lassen sich problemlos drucken.

Wenn MakerWare eine Datei nicht drucken mag, andere aber wohl, ist das schon mal ein Hinweis, dass die Installation und Datenübertragung zum 3D-Drucker grundsätzlich funktioniert. Woran sich der Conveyor Service verschluckt, können Sie in der Textdatei nachlesen, die Sie über „Services/Show Background Service Log“ öffnen.

Eventuell liegt es schlicht am Dateinamen, den Sie Ihrer Vorlage gegeben haben. Enthält dieser einen Umlaut? MakerWare selbst kommt damit zwar zunächst zurecht – die Software öffnet Vorlagendateien mit Umlauten im Namen klaglos und speichert die aufbereiteten Druckdaten auch erfolgreich wieder unter demselben Dateinamen. Erteilt man dann aber den Druckauftrag, übergibt MakerWare beziehungsweise der Conveyor Service die Vorlage im Hintergrund an ein anderes Programm, den sogenannten Slicer. Der zerlegt die 3D-Geometrie in dünne horizontale Scheiben und berechnet die Werkzeugbahnen für den Druckkopf. Die beiden in MakerWare integrierten Slicer stolpern dann aber offenbar über die Umlaute, was sich in der Log-Datei als Meldung über einen unerwarteten Unicode-Wert und an der Bedienoberfläche von MakerWare in einer allgemein gehaltenen Fehlermeldung niederschlägt. (pek)

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