Maximaler Speicher-Ausbau beim Asus P7F7-E WS

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Vor einigen Jahren habe ich mir das teure Workstation-Mainboard Asus P7F7-E WS geleistet. Den Speicher von derzeit 8 GByte möchte ich deutlich aufrüsten, am liebsten auf 32 GByte – das Maximum, was der Xeon X3470 adressieren kann. Doch Asus nennt für das Mainboard nur 16 GByte. Geht nicht doch mehr?

Gute Anlaufstellen für solche Fragen sind die Webseiten von Third-Party-Speicherherstellern wie Crucial oder Kingston, die sich auf Module zum Nachrüsten spezialisiert haben. Dort finden Sie ausführliche Datenbanken mit kompatiblen DIMMs für PC-Modelle größerer Marken, aber auch für Notebooks, Server und Mainboards. Ebenso wie Asus empfehlen diese Seiten höchstens vier DDR3-Speichermodule mit jeweils 4 GByte Kapazität. Wenn Sie genau hinschauen, erkennen Sie auch den entscheidenden Tipp: Es werden jeweils nur ungepufferte Speichermodule (UDIMMs) erwähnt.

Der Xeon X3470 kann bis zu vier Dual-Rank-DIMMs ansteuern, die jeweils maximal 2 Gigabit „große“ Speicherchips tragen. Nach den JEDEC-Spezifikationen erreichen UDIMMs aus 2-GBit-Chips höchstens 4 GByte Kapazität. Es gibt auch 8-GByte-Module aus 2-GBit-Chips, aber das müssen dann Registered DIMMs (RDIMMs) sein. Und RDIMMs gibt Asus für das P7F7-E WS anscheinend nicht frei – dann werden sie vom BIOS vermutlich auch nicht korrekt erkannt und funktionieren auch nicht. Fazit: Mehr als 16 GByte schaffen Sie auf Ihrem Mainboard wohl nicht. Und Vorsicht beim Kauf der 4-GByte-Module: Es gibt mittlerweile auch welche, die mit 4-GBit-Chips bestückt sind – auch die erkennt Ihr Mainboard nicht. Es müssen also Dual-Rank-Module mit 4 GByte sein, darauf sind sicher 2-GBit-Chips. (ciw)

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