NAT-Performance und DSL-Einstellungen

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

In c’t 23/14 haben Sie den xDSL-Router Asus DSL-AC68U getestet. Ist die von Ihnen bescheinigte „sehr gute NAT-Performance“ des Geräts DSL-AC68U mit einem sehr guten Modem gleichzusetzen? Was genau mussten Sie friemeln, damit der Router an Ihrem T-VDSL-Anschluss funktionierte?

Die NAT-Performance gibt keinen Aufschluss über die Qualität des xDSL-Modems, sondern einen Hinweis auf die Leistungsfähigkeit der Router-CPU. Wir messen sie im Breitband-Router-Modus, wenn das Gerät also über eine seiner Ethernet-Buchsen – normalerweise der WAN-Port, bei Modem-Routern ein umgewidmeter LAN-Port – mit einem externen Modem läuft.

Dabei unterscheiden wir den Betrieb mit PPPoE als WAN-Protokoll, wie es bei xDSL-Anschlüssen zum Einsatz kommt, vom direkten IP-Betrieb etwa per DHCP (IP-zu-IP), wie beim Anschluss an ein Kabel-TV-Internet-Modem. Bei PPPoE sind Durchsätze ab 100 MBit/s gut und ab 200 MBit/s sehr gut, denn das ist gegenwärtig das Maximum dessen, was mit Vectoring zu erwarten ist. Für IP-zu-IP liegen die Schwellen doppelt so hoch.

Damit der DSL-AC68U an unserem T-VDSL funktionierte, mussten wir die DSL-Einstellungen wie im oben stehenden Screenshot setzen. Für einen ADSL-Anschluss stellen Sie entsprechend „ADSL2+“ ein. (ea)

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