Sommerzeit und NTFS

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Bei der automatischen Umschaltung zwischen Normal- und Sommerzeit gerät mein Backup-Programm durcheinander, weil es bei allen nicht geänderten Dateien eine Zeitdifferenz von einer Stunde erkennt. Es will dann entweder alle Daten noch mal sichern oder aus der Sicherung zurückspielen. Wie kann ich diesen Effekt abschalten?
Die Differenz entsteht vermutlich dadurch, dass Ihre Festplatte und Ihr Sicherungsmedium mit unterschiedlichen Dateisystemen formatiert sind, beispielsweise NTFS im PC und FAT auf der Sicherungsplatte. NTFS kennt eine Unterstützung für Zeitzonen und Sommerzeit, FAT hingegen nicht. Wenn Sie beide Medien mit dem gleichen Dateisystem formatieren, verschwindet das Problem.

Auch lohnt sich ein Blick in die Optionen des Backup- oder Synchronisierungsprogramms. Einige wie das seit 2000 leider nicht mehr aktualisierte FileSync (siehe Soft-Link) können die Zeitstempel von Ziel- und Quelldateien angleichen, was man dann nach jeder Zeitumstellung machen muss.

Eine weitere Möglichkeit ist, unter Verzicht auf die korrekte Uhrzeit den PC immer auf Normalzeit laufen zu lassen. Dazu schalten Sie in der Systemsteuerung bei „Datum und Uhrzeit“ in der Registerkarte „Zeitzone“ die Option „Uhr automatisch auf Sommer-/Winterzeit umstellen“ aus.

Alternativ verwenden Sie zwei Sicherungsmedien, eines für die Sommerzeit, eines für den Winter. Das erhöht natürlich die Kosten, aber nebenbei auch die Sicherheit. (jow)

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