Standard-Varianten

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Was steckt hinter den verschiedenen Bezeichnungen 802.11b, 11g, 11a?
802.11b steht für den IEEE-Standard, der die Technik für ein maximal 11 MBit/s schnelles Funknetz im 2,4-GHz-Band beschreibt. Das abwärtskompatible 802.11g erweitert 11b um höhere Datenraten bis zu 54 MBit/s. 11b und 11g sind derzeit am weitesten verbreitet. 802.11a entspricht von der Übertragung her 11g ohne 11b, funkt aber im 5-GHz-Band und ist deshalb nicht kompatibel zu 11b/g. 11a hat den Vorteil, dass man deutlich mehr Funkkanäle nebeneinander nutzen kann (maximal 19 gegenüber drei bei 11b/g), was das Risiko gegenseitiger Störungen senkt. Bei 11a-Produkten sollte man auf die Funktionen DFS (Dynamic Frequency Selection) und TPC (Transmit Power Control) als wichtigste Bestandteile des Erweiterungsstandards 11h achten; erst mit diesen Features dürfen 11a-Geräte sinnvolle Ausgangsleistungen nutzen. (ea)
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