Synchronisieren von 1Password-Daten übers Netz

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Ich verwende auf dem Mac und dem iPhone 1Password zum Verwalten meiner Zugangscodes, doch wenn ich auf der einen Seite einen neuen eingebe, kommt der auf der anderen nicht an. Dabei war doch eigentlich das Synchronisieren über iCloud ein prominent beworbenes Feature von Version 4. Wie sicher ist es, einen anderen Sync-Dienst zu aktivieren, Dropbox etwa?

In der Tat hakt das Synchronisieren von Daten zwischen 1Password und iCloud manchmal – auch bei uns. AgileBits, der Hersteller von 1Password, schreibt dazu nur, man solle sicherstellen, dass „Dokumente und Daten“ in den Systemeinstellungen unter „iCloud“ angekreuzt sind.

Das Synchronisieren der 1Password-Datenbank über einen Internet-Dienst ist grundsätzlich eine sehr heikle Angelegenheit, schließlich enthält sie in der Regel nicht nur Login-Daten und Passwörter zu Webdiensten, sondern auch Kreditkartendaten und ähnliches. Welchem Dienst Sie vertrauen, müssen Sie selbst entscheiden. Immerhin arbeitet 1Password nach Herstelleraussagen mit dem 256-bittigen AES-Verschlüsselungsalgorithmus, der als sehr sicher gilt.

In der iCloud wird die gesamte Datenbankdatei verschlüsselt, in der Dropbox kann man die Dienstnamen im Klartext lesen. Ein Hacker, der sich Zugang zu Ihrer Dropbox verschafft, erfährt also, zu welchen Diensten, Webseiten et cetera. Sie Passwörter verwalten, aber nicht, wie diese lauten. Auch die 1Password-Notizen sind verschlüsselt. Das Synchronisieren über WLAN ist demzufolge nur insofern sicherer, als kein Server eines Dienstanbieters beteiligt ist. Ein Angreifer könnte per Sniffer die Datei abgreifen, sie aber nicht entschlüsseln. (se)

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