TPM beim Ryzen-Bauvorschlag

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¯ Ich habe den Bauvorschlag für den Ryzen-Allrounder aus c’t 26/2017 nachgebaut. Für die Datenträgerverschlüsselung Bitlocker von Windows 10 Pro habe ich mir ein Trusted Platform Module (TPM) gekauft. Allerdings passt es nicht auf das Mainboard, weil die von c’t empfohlene Grafikkarte den zugehörigen Anschluss blockiert.

¯ In der Tat wird der 13-polige Pfostenanschluss für ein TPM auf dem Mainboard MSI X370 SLI Plus vom großen Kühler der GeForce GTX 1070 verdeckt. Das ist aber kein Problem, weil Sie den Pfostenanschluss gar nicht benötigen. Alle Ryzen-Prozessoren enthalten ein sogenanntes Firmware-TPM (fTPM).

Dieses fTPM enthält alle Funktionen für den Standard TPM 2.0 und lässt sich im BIOS-Setup aktivieren. Prüfen Sie, ob dort unter „Overclocking/CPU-Features“ die Option „BIOS PSP Support“ auf „Enabled“ steht und somit der in der CPU integrierte AMD Secure Processor aktiv ist. Im zweiten Schritt schalten Sie unter „Settings/Security/Trusted Computing“ den „Security Device Support“ an.

Speichern Sie die Einstellungen im BIOS-Setup mit F10 und booten Sie Windows. Ob das TPM dort erkannt wird, können Sie leicht mit der Microsoft Management Console prüfen. Geben Sie dafür im Suchfeld tpm.msc ein und bestätigen mit Enter. Im Feld Status können Sie ablesen, ob das TPM aktiv ist. (chh@ct.de)

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