USB 3.0: Passive und aktive Kabel

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Trifft es zu, dass die USB-Spezifikation passive Verlängerungskabel nicht vorsieht? Und soll das heißen, es gibt aktive Verlängerungskabel? Woran erkennt man die und wie lang dürfen sie sein?

Stimmt, passive Ausführungen – Kabel mit Typ-A-Stecker (wie am USB-Stick) auf der einen und mit Typ-A-Buchse (wie am PC) auf der anderen Seite – sind nicht definiert. Gleichwohl bietet der Handel solche Produkte. Dass sie über USB-2.0-Geschwindigkeiten nicht hinauskommen, bleibt leider in der Regel verborgen.

Aktive Kabel erkennt man unter Umständen schon am höheren Preis. Aber eigentlich sollte man sich darauf verlassen können, dass der Hersteller sein Produkt eindeutig gekennzeichnet hat. Mechanisch kann man sie daran erkennen, dass die Buchsenseite etwas knubbeliger ist, weil dort die Elektronik sitzt.

Die Länge ist nicht genau spezifiziert. 5 Meter lange Kabel sollten problemlos funktionieren, manche Hersteller offerieren sogar 19 Meter lange Kabel. Uns liegen jedoch keine Informationen vor, ob und wie gut sie funktionieren.

Unsere Erfahrung mit USB 3.0 sagt jedoch klar: Je kürzer das Kabel und je weniger Steckverbinder, desto besser. Ab 3 Meter wird es haarig. Auch für Hubs gilt die Leitlinie: Was nicht involviert ist, kann auch keine Probleme machen. (bbe)

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