Update-Client von Windows 7 gezähmt

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Ein älteres Notebook habe ich bislang unter Windows XP betrieben, aber so langsam wird mir bei dem Gedanken an die nicht mehr vorhandenen Sicherheits-Patches ein bisschen mulmig. Windows 8.1 oder 10 traue ich dem 1-GByte-Maschinchen nicht zu, aber für Windows 7 sollte es eigentlich noch reichen. Direkt nach der Installation versucht das System, unzählige Updates zu installieren, scheint damit aber überfordert zu sein. Ich habe den Rechner jedenfalls eine ganze Nacht lang laufen lassen, Platte und CPU waren voll ausgelastet, aber der Installationsfortschritt ist kaum vorangekommen. Ist das Notebook tatsächlich zu alt für Windows 7 oder mache ich etwas falsch?

Weder noch: Bei Ihnen hat ein Bug im Update-Client von Windows 7 zugeschlagen, der vor allem Maschinen mit wenig RAM trifft. Windows Update ruft den Dienst svchost -k netsvcs auf, der die komplette Rechenzeit schluckt und nach kurzer Zeit den gesamten Speicher belegt – der Rechner wird nahezu unbenutzbar.

Fünf Jahre hat es gedauert, mit Microsofts Update KB3050265 vom Juni 2015 ist das nervige Problem nun aber endlich vom Tisch. Bevor Sie per Windows Update irgendwelche anderen Patches einspielen, sollten Sie das Update aus KB3050265 von Hand herunterladen (siehe c’t-Link) und installieren. Die Update-Prozedur dauert anschließend zwar immer noch ein paar Stunden – wird aber irgendwann tatsächlich fertig. (as@ct.de)

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