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Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

Ich habe einen Handyvertrag mit 250 MByte Datenvolumen pro Monat. Wenn ich mit meinem Windows-7-Netbook via Tethering online gehe, dann passiert es ab und zu, dass irgendeine Software sich im Hintergrund größere Datenmengen runterlädt. Wie kann ich kontrollieren, welche Prozesse sich mit dem Internet verbinden dürfen?
Um nur dem Browser Internetzugriff zu gewähren, definiert man zunächst eine blockierende Standardregel und bohrt anschließend ein Loch in die Firewall.
Das können Sie über verschiedene Firewall-Profile bewerkstelligen, zwischen denen Windows 7 automatisch umschaltet, wenn Sie das Netzwerk wechseln. Öffnen Sie über das Startmenü die „Windows Firewall mit erweiterter Sicherheit“. Zunächst gilt es, die Standardregel umzuschalten, sodass sie sämtlichen ausgehenden Verkehr verbietet: Wählen Sie im linken Baum den obersten Knoten aus und öffnen Sie seine Eigenschaften über einen Rechtsklick. Auf dem Reiter „Öffentliches Profil“ schalten Sie die Regel für „Ausgehende Verbindungen“ auf „Blocken“ um.
Damit der Browser oder das E-Mail-Programm Kontakt zur Außenwelt aufnehmen darf, klicken Sie auf „Ausgehende Regeln“ und fügen über den Punkt „Neue Regel…“ oben in der rechten Spalte eine Regel hinzu. Mit dem Assistenten erstellen Sie eine Regel für ein „Programm“ und wählen den Pfad zum Programm aus, zum Beispiel iexplore.exe, der im Ordner „Programme\Internet Explorer“ liegt. Weisen Sie den Assistenten auf der nächsten Seite an, die Verbindung zuzulassen und legen Sie fest, dass die Regel für das Profil „Öffentlich“ gilt, bevor Sie ihr einen beliebigen Namen geben.
Das öffentliche Profil benutzt Windows 7 automatisch in allen Netzen, die sie als öffentlich gekennzeichnet haben (Parkbank-Icon). Hier dürfen nur noch die Programme ins Internet, für die Sie Ausnahmeregeln definiert haben. (je)

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