c’t-WIMage und Wiederherstellungspunkte

Praxis & Tipps | Tipps & Tricks

In der FAQ zu c’t-WIMage (c’t 2/15, S. 110) steht, dass man nach einem versehentlichen Abbruch des Skripts mit dem Befehl vshadow -da die dann übrig gebliebenen Schattenkopie-Laufwerke löschen kann. Auch Wiederherstellungspunkte sind jedoch Schattenkopien. Sind diese also beim Einsatz von c’t-WIMage gefährdet?

Das Skript löscht bei ordnungsgemäßem Durchlauf nur das von ihm selbst erzeugte Schattenkopie-Laufwerk. Die Wiederherstellungspunkte bleiben beim Sichern mit c’t-WIMage erhalten. Bei versehentlichem Abbruch kann es aber vorkommen, dass das Schattenkopie-Laufwerk eingebunden bleibt. Für diesen speziellen Fall gab die FAQ den Rat, die Schattenkopien von Hand zu löschen – leider ohne dabei zu erwähnen, dass das eben auch die Wiederherstellungspunkte löscht.

Das Schattenkopie-Laufwerk können Sie aber auch einzeln löschen. Öffnen Sie dazu im Stammverzeichnis der USB-Datenpartition die vom Skript erzeugte Datei vshadowtemp.cmd per Rechtsklick/Bearbeiten mit dem Editor. Kopieren Sie die ID inklusive der geschweiften Klammern. Sie steht hinter der Zeichenkette SET SHADOW_ID_1=.

Starten Sie eine Eingabeaufforderung, die administrative Rechte gewährt. Löschen Sie dann mit dem Befehl

vshadow -ds={ID}

das Schattenkopie-Laufwerk. (axv)

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