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Elektrischer Aufbau und Verdrahtung

Jedes c't-Lab benötigt (mindestens) ein IFP-Interface-Modul mit den Schnittstellen zum PC, das Befehle an den OptoBus oder Messergebnisse an den PC weitergibt. Durch die Optokoppler an jedem OptoBus-Anschluss ist eine einwandfreie Potentialtrennung der Module untereinander und zur Schutzerde gewährleistet.

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Prinzipieller Aufbau am Beispiel eines Systems mit vier Modulen: Jedes Modul besitzt eine eigene Adresse (Mit 3 Jumpern binär kodiert und fest eingestellt). Befehle und Messwerte werden von Modul zu Modul über den OptoBus weitergereicht und gelangen über das gleiche Kabel zurück zum IFP und von dort zum PC. Die PM8-Bedienpanels zur manuellen Bedienung sind optional. Auf dem letzten Modul in der Kette sind die zwei Terminierungs-Jumper zu setzen, die bei den anderen offen bleiben. Es dürfen natürlich auch mehrere gleiche Module eingesetzt werden, solange diesen mit den Adress-Jumpern eine eigene Adresse zugewiesen wurde.

Ich empfehle bei zeitkritischen Anwendungen, maximal 4 Module in einem System einzusetzen, da jedes Modul die Datenweitergabe verzögert. Werden mehr Module benötigt, sollten diese dann über ein eigenes IFP verfügen.

Zur Verbindung der Module kommen preiswerte, einfach zu verarbeitende Flachbandkabel mit Pfostenstecker zum Einsatz (10pol. für OptoBus und Panel-Anschluss, 14pol. für die Stromversorgung). Das IFP-Modul kein ein Messmodul mit Strom versorgen, je zwei weitere Messmodule erhalten ein PS3-2. Ausnahme bildet das DCG, dessen DCP-Leistungsstufe über eine eigene Stromversorgung verfügt.

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