wiki:CdTipps

Version 8 (modified by ps, 11 years ago) (diff)

--

Tipps für das Bauen einer CD

apt-proxy zur Beschleunigung installieren

Die Version des Pakets in Debian stable, testing und unstable (1.9.29 und 1.9.35) läuft nicht immer. Da scheint irgendwas in den Python-Tiefen zu klemmen. Zuverlässig zum Laufen zu bringen ist die Version aus oldstable (über http://packages.debian.org/oldstable/admin/apt-proxy vom nächstegelegenen Mirror zum Download zu bekommen). Sie braucht zusätzlich als Paket nur ash.

Damit der Proxy auch aktuelle VDR-Pakete von e-Tobi ausliefert, solche von Debian-Multimedia liefert und einige Extra-Pakete kennt, die speziell für die CD gebaut worden sind (ctvdrcfg, Kernel und diverse Module mit Utilities, etwa ivtv), sind folgende Zeilen in der Datei /etc/apt-proxy/apt-proxy.con zu ergänzen:

add_backend /e-tobi/                                    \
        $APT_PROXY_CACHE/e-tobi/                        \
        http://e-tobi.net/vdr-experimental/

add_backend /multimedia/                                \
        $APT_PROXY_CACHE/multimedia/                    \
        http://www.debian-multimedia.org/

add_backend /cdextras/                                  \
        $APT_PROXY_CACHE/cdextras/                      \
        http://www.heise.de/ct/ftp/projekte/vdr5/cdextras/

Zusätzlich ist ein kleiner Patch am apt-proxy-Skript (in /usr/sbin) nötig (Quelle unbekannt):

--- apt-proxy.orig      2002-04-04 15:42:36.000000000 +0200
+++ apt-proxy   2006-11-23 08:51:58.000000000 +0100
@@ -178,7 +178,7 @@
     # DL_DESTFILE: Destination filename                        (aaa-a.deb.partial)
     # DL_REALNAME: Original filename                   (/var/cache/apt-proxy/debian/pool/a/aaa-a.deb)
     # DL_FILE: Complete pathname for destination file  (/var/cache/apt-proxy/debian/pool/a/aaa-a.deb.partial)
-    DL_URL=$1
+    DL_URL=`echo $1 | sed -e 's/%7[Ee]/~/'`   # Change %7e to ~
     DL_DESTDIR=$2
     DL_DESTFILE=$3
     DL_REALNAME=$4
@@ -1152,7 +1152,7 @@
        esac
     done
 
-    INSANE="[^A-Za-z0-9_./+=:-]"
+    INSANE="[^A-Za-z0-9_./+=:%-]"
     echo "$REQUEST" | grep -q "$INSANE" &&
        bad_url close "$REQUEST" Malformed chars:`echo \"$REQUEST\"|tr -dc "$INSANE"`

Wenn Sie es mit apt-proxy Version 2 aus stable etc. versuchen wollen, sehen die Ergänzungen in dessen Konfigurationdateien ähnlich aus; hinzugefügt ist der Abschnitt main, der redundant zu debian ist -- in den Skripten aber unter diesem Namen erwartet wird:

    [main]
    backends = 
        http://ftp.us.debian.org/debian
        http://ftp.de.debian.org/debian
        http://ftp2.de.debian.org/debian
        ftp://ftp.uk.debian.org/debian

    [security]
    backends = 
        http://security.debian.org/debian-security
        http://ftp2.de.debian.org/debian-security
    
    [e-tobi]
    backends = 
        http://e-tobi.net/vdr-experimental/

    [tomg]
    backends =
        http://e-tobi.net/vdrdevel-experimental/
           
    [multimedia]
    backends =
        http://www.debian-multimedia.org/
                                
    [cdextras]
    backends =
        http://www.heise.de/ct/ftp/projekte/vdr5/cdextras/