Android-Apps für Nokia X – was gibt es zu beachten?

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Die Android-Telefone der Finnen sind nicht ins Google-Ökosystem eingebunden: Google Maps ist nicht im ROM, der Notification-Dienst wird nicht angeboten. Trotzdem verspricht Nokia, dass 75 Prozent der Apps ohne Aufwand portierbar seien.

Ein Werkzeug durchsucht hochgeladene APKs nach problematischem Code.

Die meisten Probleme entstehen aufgrund der geänderten Maps-, Notifications- und IAP-APIs. Falls ein Programm diese Funktionen nutzt, muss man die von Google angebotenen Komponenten durch Nokia-eigene ersetzen. Weitere Informationen dazu findet man hier.

Das von Nokia verbaute Benutzerinterface ist auf den Metro-Designprinzipien aufgebaut und unterscheidet sich radikal von den Android-Skins der diversen OEMs. Aus diesem Grund ist es ratsam, ein Telefon anzuschaffen – die Geräte sind nicht sonderlich teuer.

Wenn dies aus irgendwelchen Gründen nicht möglich ist, sollte man auf RDA zurückgreifen. Dieser Dienst erlaubt, Applikationen über das Internet auf Telefone von Nokia zu installieren und dort auszuführen – Klicks und Bildschirminhalte werden übertragen.

Zu guter Letzt muss man eine App bei Nokia hochladen. Teilnehmer des DVLUP-Programms können wertvolle Erfahrungspunkte und einige Gratisdienstleistungen von Partnern erhalten – diese lassen sich größtenteils auch für die Bewerbung und/oder Verbesserung von Windows-Phone-Produkten nutzen.

PS: Nokia veranstaltet Portierungs-Events in diversen Städten. Diese werden in einem eigens angefertigten Bus abgehalten, Entwickler bekommen Red Bull und Cola, und außerdem verspricht Nokia kostenlose X-Telefone. Weitere Informationen zum Zeitplan finden Sie hier.