Android Studio als neue Standard-Entwicklungsumgebung

Varianten und Fazit

Varianten des Studios

Google bietet vier Varianten an: Wer Android Studio herunterlädt, bekommt die Stable Version. Die im Artikel gezeigten Screenshots entstanden mit dem beim Schreiben aktuellen Stable Android Studio 1.5.1 unter einer 64-Bit-Variante von Ubuntu 14.04LTS .

Wer neue Features vor dem offiziellen Release ausprobieren möchte, kann seine IDE unter File | Settings | Appearance & Behavior | System Settings | Updates auf einen der anderen Channels umstellen. Die Dev- und Canary-Produkte können jedoch mitunter äußerst fehleranfällig sein.

Es gibt vier Varianten von Android Studio (Abb. 11).

Android Studio bietet unter Help | Productivity Guide eine Liste besonders hilfreicher Features, die auch die bisherige Verwendungshäufigkeit anzeigt. Da der Dialog Funktionen im Allgemeinen nach ihrer Art gruppiert, finden Entwickler Alternativen und Varianten gern verwendeter Kommandos.

Unterbrechungsfrei unterwegs

Die Implementierung der besprochenen Funktionen belastet die CPU. Wer unterwegs arbeitet, ist mitunter bereit, zugunsten längerer Akkulaufzeit auf automatische Codeüberprüfung zu verzichten. Die IDE zeigt den durch File | Power Save Mode aktivierten Stromsparmodus durch das in der folgenden Abbildung dargestellte Männchen an.

Hector the Inspector achtet auf den Stromverbrauch (Abb. 12).

Fazit

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Der Informatiker ist – frei nach Paul Grahams lesenswertem Buch "Hackers & Painters" – ein Übermensch und damit konsequenter Weise ein noch größeres Gewohnheitstier, das auf Änderungen mit besonderer Bissigkeit reagiert.

Die Umstellung von Eclipse auf Android Studio bringt fraglos das eine oder andere Wuterlebnis mit sich. Entwickler haben jedoch kaum eine andere Wahl: Wer nicht auf iOS oder Qt umsteigen möchte, muss sich ob der Umstellung auf Gradle früher oder später mit Android Studio anfreunden. Vielleicht helfen die im Artikel aufgeführten Tricks, das eine oder andere graue Haar zu vermeiden. (rme)

Tam Hanna
befasst sich seit der Zeit des Palm IIIc mit Programmierung und Anwendung von Handheldcomputern. Er entwickelt Programme für diverse Plattformen, betreibt Onlinenews-Dienste zum Thema und steht für Fragen, Trainings und Vorträge gern zur Verfügung.