Apache Drill – SQL für alles

Fazit

Gestartet ist Apache Drill ursprünglich als ein "SQL on Hadoop". Dafür kann es zwar immer noch eingesetzt werden, allerdings lässt es sich auch ohne das Big-Data-Framework nutzen. Prinzipiell ist Drill immer eine Alternative, wenn man auf mehr als eine Datenquelle mit einem einzigen SQL-Befehl zugreifen will. Dabei können die Datenquellen technisch ganz unterschiedlich sein, denn Drill ist in der Lage, eine Vermittlerrolle einzunehmen.

Apache Drill könnte darüber hinaus einen Ausweg aus dem Dilemma vieler Personalabteilungen beziehungsweise Projektleiter bedeuten, die auf dem stark nachgefragten Markt nach Big-Data-Spezialisten nicht ausreichend Personal finden beziehungsweise dieses nicht bezahlen können oder wollen. Durch die Drill-Anbindung eines Projekts können Facharbeiter große Datenmengen besser nutzen, ohne Map Reduce oder ähnliche Techniken im Detail beherrschen zu müssen und sind so eher in der Lage, neue Big-Data-Projekte anzustoßen. Wer sich in die Möglichkeiten von Drill einarbeiten will, findet auf den Drill-Webseiten eine Liste von Tutorials. (jul)

Rudolf Jansen
ist Diplom-Informatiker aus Aachen und arbeitet als freiberuflicher Softwareentwickler und Journalist. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Java, C++ und Datenbanken.