Artikel und Schulungen zu Visual Studio LightSwitch

Der Dotnet-Doktor  –  1 Kommentare

Nach einer Woche intensiver Beschäftigung mit Visual Studio LightSwitch bin ich immer noch recht begeistert und der Überzeugung, dass LightSwitch eine sehr sinnvolle Ergänzung zu den bisherigen Konzepten von .NET in Hinblick auf die schnelle Entwicklung datenbankbasierter Windows-Desktopanwendungen und Intranet-Webanwendungen darstellt. Bei solchen RAD-Werkzeugen muss man ja oft befürchten, dass man sich mit dem Assistenten zwar eine Basisanwendung schnell generieren, dann aber Sonderfälle und Wünsche nicht mehr abbilden kann. LightSwitch bietet hier mehr Eingriffsmöglichkeiten sowohl auf der Ebene der Datenquellen als auch auf der der Benutzerschnitten, als ich erwartet hätte.

LightSwitch hat daher Potenzial, nicht von nur nebenberuflichen Entwicklern in den Fachabteilungen, sondern auch von professionellen für bestimmte Anwendungsklassen eingesetzt zu werden. Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: LightSwitch ist keineswegs für alle Arten von Anwendungen geeignet und kein grundsätzlicher Ersatz für WPF, Silverlight und ASP.NET. LightSwitch ist dann geeignet, wenn typische Datenmasken (Tabellen und Einzelansichten, mit Blättern, Filtern und Editieren) für viele Tabellen in kurzer Zeit entwickelt werden sollen – also typische Stammdatenpflegeszenarien im Web (vorwiegend Intranet, im Internet hindert die nicht flächendeckende Verbreitung von Silverlight) sowie auf dem Desktop.

Ein tatsächliches Interesse im Markt sehe ich daran, dass seit Erscheinen auf MSDN vorletzte Woche bereits mehrere Kunden mich angesprochen haben, ob ich sie beim Einsatz von LightSwitch unterstützen kann. Mir sei der der Hinweis erlaubt, dass ich bereits ein Schulungsangebot zu LightSwitch konzipiert habe, das ich ab sofort in Deutschland als In-House-Schulung anbiete. Ebenso unterstütze ich beratend bei der Evaluierung von LightSwitch. Letzten Donnerstag ist aktuell auf heise Developer mein ausführlicher Testbeitrag Visual Studio LightSwitch unter der Lupe erschienen.