Artop 4.4 untersützt AUTOSAR 4.2.1

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Die Artop User Group hat die Version 4.4. der AUTOSAR Tool Platform (Artop) veröffentlicht. Die Hauptneuerung ist dabei die Unterstützung des letzen AUTOSAR 4.2.1, das unter anderem. folgende Erweiterungen bringt:

  • Flexible Datenraten für CAN (CAN FD) unterstützen das Umschalten auf hohe Datenraten und mehr als acht Bytes Nutzdaten pro Frame
  • Unterstützung großer Datenblöcke in der Kommunikation
  • Ethernet-Konfiguration
  • Erweiterte E2E Protection, um gesicherte Kommunikation zwischen Software-Komponenten standardisiert zu ermöglichen
  • Globale Zeitsynchronisation
  • Safety-Erweiterungen in der Methode und den Meta-Modellen, um die Anforderungen an die Entwicklung sicherheitskritischer Systeme zu erfüllen

Auf der Werkzeug-Ebene ermöglichen die neue Integration von IncQuery in Artop bzw. das darunter liegende Sphinx-Framework schnellere Abfragen auf das Modell, in dem durch das Framework häufige Abfragen gespeichert werden und die Informationen schon beim Modifizieren des Modells aktualisiert werden.

Noch nicht Teil des offiziellen Releases, aber schon im Artop-Repository verfügbar ist das neue Framework für die automatische Generierung einer API, dass die Bearbeitung der Basis-Software-Konfiguration (Ecuc Values) deutlich vereinfacht. AUTOSAR bietet für diese Werte ein dynamisches Datenmodell, in dem sowohl die zu konfigurierenden Werte definiert als auch die konkrete Konfiguration festgelegt werden. Die dazu verwendeten, sehr generischen Klassen, erfordern zur Auswertung schwer lesbaren Code, der oft nicht typsicher ist. Durch die Generierung der API können Entwickler die in den Parameter-Definitionen festgelegten Schemata direkt als Java-Klassen verwenden. Die Entwickler arbeiten dabei an einer Integration in das neue Validierungs-Framework von Sphinx, sodass nicht nur die Code-Generatoren, sondern auch die Überprüfung der Modelle auf diesem API aufsetzen kann.