Auf zu neuen Ufern

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Ich bin in den vergangenen Jahren nicht gerade mit sonderlichem Wechselwillen im Hinblick auf meine Arbeitgeber in Verbindung gebracht worden. Vielmehr fällt es mir schwer, die vielen, vergeblichen Headhunter-Kontakte der Vergangenheit zu zählen. Es war halt immer spannend und aufregend rund um meine Kundenprojekte in der msg group. Ein solch spannendes Tätigkeitsfeld hält einen sehr lange auf der gleichen Bahn. Aber manchmal kommt es einfach anders. Es tut sich beispielsweise eine einmalige Gelegenheit auf. Und genau das ist mir passiert.

Vor nur wenigen Wochen bekam ich das Angebot, an der Seite von Arun Gupta bei Red Hat als Developer Advocat zu arbeiten. Ich habe das Angebot angenommen. Vor ein paar Jahren hätte man das vielleicht noch Evangelist genannt. Heutzutage besteht die Aufgabe vielmehr darin, die Entwickler in der erfolgreichen Anwendung von Technologien und Produkten zu unterstützen und ihre Rückmeldungen zu verarbeiten und so beides langfristig besser zu machen. Allem voran steht dabei der Erfolg derjenigen, die mit den verfügbaren Projekten, Frameworks, Produkten und Technologien arbeiten. Bei Red Hat sind das im JBoss-Middleware-Umfeld derzeit mehr als 90 sogenannte "Upstream Projects".

Red Hat ist seit langem ein starker Partner von Oracle, wenn es um Java-EE-Technologien und -Spezifikationen geht. Die Mitarbeit in Spezifikationen und die Bereitstellung von Referenzimplementierungen ist dabei nur der eine Teil. Natürlich geht es auch darum, genau diese gesamt zu fördern und auch Wege zu finden, sie erfolgreich einzusetzen. Es gibt eine unendlich lange Liste von Technologie-Spezialisten aus dem Hause Red Hat, die ich in den vergangenen Jahren als Kollegen und auch Freunde kennen und vor allem auch schätzen gelernt habe. Es ist mir eine Freude, bei diesem Team mit an Board zu sein und mich von nun an mit all meiner Zeit und Kraft meinen Lieblingsthemen rund um Java und Java EE zu widmen. Dabei kann ich eins versprechen: Es wird hier nicht um Marketing gehen, sondern genau um das, für das ich bisher auch stand: Enthusiasmus für Techniken, neue Entwicklungen und Trends.

Meinen englischsprachigen Blog findet man noch immer unter http://blog.eisele.net und das Neueste in 140 Zeichen gibt es auch immer noch via Twitter @myfear. Ich freue mich über jeden Kontakt und Frage. Gerne auch hier in diesem Blog. In diesem Sinne geht es hier auch mit voller Kraft weiter.