BB Jam 2013 – Media Panel

Die mobile Denkfabrik  –  0 Kommentare

Wer eine Applikation entwickelt und in den App Store hochlädt, hat schon mit dem Palm OS nicht viel verdient. In Zeiten zunehmend stärker werdender Konkurrenz ist es noch unwahrscheinlicher, ohne PR-Arbeit einen Hit zu landen.

Eine mit Journalisten aus der ganzen Welt besetzte Diskussionsrunde stand den Teilnehmern der BlackBerry Jam Rede und Antwort. Der wichtigste Hinweis – ihn gaben alle Panelisten gleichermaßen – war, eine Beziehung zu den Pressejournalisten aufzubauen. Die Presseaussendung eines guten Bekannten hat viel mehr Chancen auf Berücksichtigung als ein Release, das einfach so in der Inbox des Analysten auftaucht. Dabei ist es hilfreich, im Forum der Webseite aktiv zu sein – wer viele brauchbare Kommentare schreibt, fällt irgendwann auf!

Prominente Experten beantworteten Fragen zur Vermarktung von Mobilcomputerapplikationen.

Beim Aufbau der Presseaussendungen ist darauf zu achten, nicht allzu technisch zu werden und den Vorteil für den Benutzer in den Vordergrund zu stellen. Das liegt unter anderem daran, dass viele Journalisten Hunderte E-Mails pro Tag erhalten und somit pro Nachricht nur sehr wenig Zeit verbringen können. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Betreffzeile so prägnant wie irgend möglich zu wählen. "Tamoggemon releases TouchCalc" ist weitaus weniger schlagend als "Solve complex calculations on your phone".

Zu guter Letzt wurde darauf hingewiesen, dass das Einrichten einer Presseliste auf der eigenen Webseite hilft. Blogger lieben Backlinks – wer auf seiner Firmenhomepage eine "List of Coverage" hat, profitiert!

Journalisten sind keine Übermenschen – Angst vor den Medien ist völlig Fehl am Platz. Wer mit seinem Unternehmen Erfolg haben möchte, sollte sich mit PR beschäftigen. Denn: Auch wenn nicht alles optimal ist – etwas PR ist immer besser als gar keine.