Besser zentral: Professionelles Logging

Fazit

Logging ist so wichtig, dass es in keiner Anwendung fehlt. Beim professionellen Logging haben sich Entwickler und Administratoren vor der Inbetriebnahme Gedanken darüber gemacht, was in ihren Logs steht und was mit ihnen geschieht. Sie wissen, wo Logs gespeichert, wie viele beziehungsweise wie lange sie gespeichert sind und ob sie sicher übermittelt werden. Außerdem ist geklärt, wer sie sichten darf, wann Benachrichtigungen versandt werden und wie die zu protokollierenden Inhalte strukturiert sind.

Techniken für zentrales Logging forcieren die frühe Beantwortung dieser Fragen. Mehr noch, sie bewahren die Beteiligten davor, fortwährend Log-Dateien unter Stress und schwierigen Randbedingungen wie fehlenden Zugangsberechtigungen von verschiedenen Maschinen zusammenklauben zu müssen.

Während für Cloud-Anwendungen nur Cloud-basierte Logging-Angebote infrage kommen, lassen sich in der eigenen IT-Infrastruktur selbstverwaltete einsetzen. Sie werden wahlweise aus mehreren Komponenten komponiert oder als integriertes Produkt bezogen. Die Einbindung in die neue oder bestehende Anwendung erfolgt idealerweise über die ohnehin eingesetzte Log-Bibliothek durch einfache Konfiguration.

Eine vollständige Software enthält dabei stets grafische Analysewerkzeuge, mit denen sich Vorgänge einfacher verstehen und Muster besser erkennen lassen als mit herkömmlichen Textdateien. Die grafischen Oberflächen schaffen eine gemeinsame Sicht auf die Log-Ereignisse der Quellen und stellen Details nur soweit benötigt dar. (ane)

Markus L. Dechert
ist seit August 2013 als Managing Consultant bei der Accso – Accelerated Solutions GmbH – und beschäftigt sich mit agilem Projektmanagement, betrieblichen Themen sowie Java- und .NET-Entwicklung.