Best Practices für Mobile Performance Management

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Eine hohe Performance mobiler Websites ist wichtiger denn je, um im Wettbewerb bestehen zu können. Jedoch liegen Flaschenhälse immer häufiger nicht im Mobilnetz, sondern in der Programmierung der Website oder in zu vielen Inhalten von Drittanbietern. Wie lässt sich ein effizientes Mobile Performance Management durchführen, um schnelle Seiten zu gewährleisten?

2G, 3G, 4G – und nun steht gar die Mobilfunkgeneration 5G in den Startlöchern. Kein Wunder, dass Nutzer von Smartphones und Tablets von den schnellen Mobilverbindungen verwöhnt sind. So erwarten sie einen schnellen Seitenaufbau und klicken ungeduldig weg, wenn innerhalb von drei Sekunden nichts angezeigt wird. Vor allem für Anbieter mobiler Shopping-Sites wird die schnelle Anzeige mobiler Webseiten zunehmend wichtiger. Das zeigen aktuelle Studien von Harris Interactive in den Vereinigten Staaten: Demnach haben in der vergangenen Weihnachtssaison 49 Prozent der Besitzer von Smartphones und Tablets ihr Mobilgerät für Einkäufe oder die Suche nach Geschenken genutzt. Das entspricht einer Verdreifachung im Vergleich zum Vorjahr.

Gleichzeitig werden die Nutzer ungeduldiger: 37 Prozent der Online-Shopper kaufen woanders ein, wenn eine Mobilseite nicht innerhalb von drei Sekunden angezeigt wird. Noch schlimmer als der finanzielle Verlust ist für das betroffene Unternehmen häufig, dass bis zu 40 Prozent der mobilen Generation sich auf sozialen Netzen über die schlechte Erfahrung mit einem Angebot beschwert. Das führt zu einem deutlichen Image- und Vertrauensverlust für die entsprechende Marke.

Ein effektives Mobile Performance Management spielt daher eine immer wichtigere Rolle für eine erfolgreiche Online-Geschäftstätigkeit. Gleichzeitig wird es aber immer komplexer. So nutzen laut der genannten Studie 36 Prozent der mobilen Konsumenten mehr als ein Gerät und 34 Prozent native Apps – meist neben der mobilen Website.

Daher sind verschiedene Vertriebswege, Geräte, Betriebssysteme und Mobilfunkverbindungen zu berücksichtigen. In Zukunft werden diese noch mehr und wichtiger. Denn je jünger die Anwender sind, desto eher nutzen sie Mobilgeräte zum Einkaufen, bei den 18- bis 34-Jährigen sind das schon zwei Drittel. Entsprechend werden die Spitzenlasten größer, und Unternehmen sollten je nach Angebot zu Weihnachten, zum Valentins- oder Muttertag, zur Fußball-WM, zum Oktoberfest oder auch für den ersten Tag eines neuen Sonderangebots ihre Kapazitäten entsprechend ausbauen und auf den zu erwartenden Ansturm vorbereiten.