BlackBerry Jam 2013 – Keynote

Die mobile Denkfabrik  –  0 Kommentare
Alec Sounders scheint eine Karriere als Rockstar anzustreben

Da der Launch von BB10 einige Tage vor dem Kongress erfolgte, begann die Keynote mit dem Abspielen eines Highlight-Videos. Steven Bates von der UK-Geschäftsstelle fügte hinzu, dass das Z10-Gerät in mehreren wichtigen Städten in England ausverkauft sei. Alec Saunders, Vice President of Developer Relations bei BlackBerry, bestritt dann den Hauptteil der Keynote. Wie immer begann er seinen Vortrag mit einem Musikvideo – die mit Sicherheit wichtigste Aussage war, dass die BlackBerry-10-Plattform für all jene Anwender gedacht sei, die "Sachen zu erledigen" hätten.

Das Hochladen eines Bilds erfolgt automatisch.

Dieses Paradigma ist auch im SDK implementiert. Ein Entwickler betonte, dass die Integration des Share-Frameworks mit einer einzigen Codezeile erledigt wäre – ab diesem Zeitpunkt konnten die User ihre Bilder in diverse soziale Netzwerke hochladen. Cascades folgt einem ähnlichen Paradigma. Mit diesem GUI-Framework entstehen Effekte und Übergänge automatisch, das manuelle Implementieren entfällt.

Derzeit wächst die BlackBerry World um täglich etwa 1000 Applikationen. Daraus folgt laut Saunders, dass Entwickler ab jetzt großartige und nicht mehr nur gute Produkte liefern müssen.

Die Paradigmen der Plattform gelten auch für Built for BlackBerry.

Dabei hilft das "Built for BlackBerry"-Programm, das im Laufe der nächsten Wochen um ein dediziertes Supportteam und garantierte Plätze in der "Bühne" des App Stores ergänzt wird. Den (relativ komplexen) Kriterienkatalog zerlegte Saunders in drei Punkte, die wesentlich leichter zu erreichen seien:

  1. Dem Nutzer "Wert" bieten
  2. Die BBM-Services nutzen
  3. Keine Ressourcen verschwenden

Der BB10-Tastatur ist seit der Ankündigung bekannt. Das heute erschienene 10.1-SDK ermöglicht Entwicklern, ihre Applikationen an das neue Gerät anzupassen. Dazu führt es neben der schon bekannten automatischen Skalierung einen von Android inspirierten Ressourcenselektor ein, der die zu landenden QML-Files je nach Bildschirmauflösung aussucht.

Das Framework sucht die passende Ressourcendatei automatisch aus.

Blackberry ist in höchstem Maße aktiv und sucht nach wie vor nach Entwicklern. Das Team um Alec Saunders leistet großartige Arbeit im Rahmen der Unterstützung der Partner. Es spricht – zumindest aus Sicht des Autors – wenig dagegen, der Plattform nun eine Chance zu gegeben.