Continuous Delivery mit dem FeatureToggle Pattern

Fazit

Continuous Delivery ist bis zum ersten Release gut mit nur einem Branch in der Versionsverwaltung umzusetzen. Sollen danach jedoch weitere Features entwickelt und zeitnah eingecheckt werden, sind Vorkehrungen zu treffen, damit unfertige Features nicht in der Produktionsumgebung sichtbar beziehungsweise bereits fertig entwickelte Funktionen gegebenenfalls erst zu einem bestimmten Zeitpunkt nur für gewisse Benutzer oder Serverumgebungen aktiv werden. Das FeatureToggle Pattern kann hier helfen, auch weiterhin Continuous Delivery nur mit einem Code-Branch durchzuführen und so Schalter für die Features zu setzen.

Mit Togglz steht eine schlanke und leistungsfähige Java-Bibliothek zur Verfügung, die das Pattern mit weiteren Funktionen implementiert und sich in jede beliebige Java-Anwendung integrieren lässt. Für das .NET-Umfeld stehen ebenfalls Implementierungen bereit. Nun sollte es für niemanden mehr ein Problem sein, Continuous Delivery in seinem Projekt umzusetzen. (ane)

Niko Köbler
ist freiberuflicher Berater und Softwarearchitekt für Enterprise Java, Integrationen und Webservices. Er hält Workshops und Trainings und führt Architektur-Reviews durch. Zudem ist er Co-Organisator der Java User Group Darmstadt (JUG DA) und regelmäßig als Sprecher auf Fachkonferenzen anzutreffen.