Continuous Integration mit Java und JavaScript, Teil 1: Die Kunst der Versionierung

Zwischenfazit

Reproduzierbare Builds sind eine Grundvoraussetzung für manuelle Prüfungen wie Abnahme-, und Integrationstests. Bei unternehmensinternen Projekten ist zudem die Pflege interner Repositories oft notwendig. Wenn Build-Ketten im Einsatz sind, spielt die Art der Versionierung der Module und die korrekte Weitergabe der Version eine wichtige Rolle bei der Reproduzierbarkeit. Ein Versionskonzept, wie das oft zitierte "Semantic Versioning", könnte hilfreich sein, sofern zwischen allen Beteiligten ein Konsens darüber herrscht.

Überhaupt ist die Organisations- oder Projektstruktur im Unternehmen der entscheidende Faktor für reproduzierbare Builds. Kein Build-System der Welt kann das Chaos eines abhängigen Projekts beseitigen. Es liegt also auf der Hand, einen CI-Workflow bezüglich der gegebenen Organisations- oder Projektstruktur auszurichten. Schließlich ändern sich diese, so agil sie auch sein mögen, immer langsamer als der Build-Prozess. (rme)

Dragan Zuvic
arbeitet als Berater und Entwickler bei thecodecampus.de in Java EE-, Scala- & AngularJS-Projekten.

Literatur

  1. Grady Booch; Objektorientierte Analyse und Design; Addison-Wesley; 1994