Die Highlights der Build 2018

Der Dotnet-Doktor  –  2 Kommentare
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Microsofts Build-Konferenz 2018 ist nun schon einige Tage beendet. Ich möchte aber dennoch noch einmal kurz die wesentlichen Neuigkeiten zusammenfassen.

  • WPF und Windows Forms werden nach .NET Core portiert und dort in Version 3.0 erscheinen.
  • Die zweite große Ankündigung für die Desktop-Entwickler waren die "UWP-XAML-Inseln". Damit können WPF und Windows Forms – beim Betrieb auf Windows 10 – nun die Steuerelemente der Windows Universal Platform (inkl. Fluent Design) und alle Programmierschnittstellen der Windows Runtime Library (WinRT) nutzen.
  • Microsoft hat zudem angekündigt, dass UWP-Steuerelemente zukünftig als NuGet-Paket unter dem Namen "Windows UI Library" (abgekürzt: WinUI) verbreitet werden, sodass auch ältere Windows-10-Versionen neuere Steuerelemente verwenden können.
  • Die neue IntelliCode-Erweiterung bringt C# eine Eingabeunterstützung mit künstlicher Intelligenz
  • Das siebte Update von Visual Studio 2017 ist erschienen.
  • Von dem bereits im letzten Jahr angekündigten Pair-Programming-Dienst Visual Studio Live Share gibt es nun eine Vorschauversion. Die gemeinsame Arbeit am Code funktioniert auch, wenn der eine Entwickler Visual Studio und die andere Visual Studio Code verwendet.
  • Von .NET Core, ASP.NET Core und Entity Framework Core gibt es eine RC1-Version mit Go-Live-Lizenz
  • In der Hauptkeynote sprach Microsoft-CEO Satya Nadella über "Intelligent Cloud" (damit meinte er die KI-Dienste von Azure) und "Intelligent Edge" (damit sind IoT-Geräte gemeint, nicht der neuere Microsoft Browser). Er kündigte SDKs von Chiphersteller Qualcomm und dem Drohnenhersteller DJI an, die beide Cloud-Dienste von Microsoft nutzen.
  • Das neue Microsoft Research-Project Brainwave ermöglicht die Entwicklung und Ausführung neuronaler Netze und Echtzeit-KI.
  • Den Cloud-Dienst Azure Container Service hat Microsoft in Azure Kubernetes Service (AKS) umbenannt, um Kubernetes als Basis zu betonen.
  • Die in Windows 10 eingeführte Timeline wird zukünftig auch "Sets" umfassen. Ein Benutzer sieht damit, welche Webseiten er zusammen mit einem Office-Dokument geöffnet hatte. Zudem will Microsoft die Timeline auch für iOS- und Android-Geräte anbieten, um Arbeiten an einem anderen Gerät fortzusetzen. Der Editor Notepad wird endlich auch die unter Linux üblichen Zeilenumbrüche verstehen.
  • Excel-Benutzer können Funktionen in JavaScript schreiben und IT-Abteilungen können zentral implementierte Funktionen an alle Nutzer verbreiten.
  • Für die bereits im letzten Jahr angekündigten Adaptive Cards in Outlook zeigte Microsoft konkrete Anwendungsfälle wie das Bezahlen einer Rechnung (via Microsoft Pay) direkt aus einer eingegangenen E-Mail heraus oder das Kommentieren eines GitHub Issues per Eingabefeld in der E-Mail-Ansicht.
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