Dies und das – Neues aus dem Mobilmarkt

Die mobile Denkfabrik  –  0 Kommentare

Der Mobile World Congress naht mit Riesenschritten. Trotzdem gibt es auch diese Woche jede Menge interessanter Neuerungen, die nicht nur für Entwickler von Interesse sind.

  • Qualcomm rudert in Sachen Smart TV zurück. Der als "4k-Prozessor" bezeichnete 802er wird vom Markt genommen, da es laut dem Unternehmen zu wenig Interesse gibt.
  • Wer den Mobilmarkt lange genug verfolgt, weiß über HPs Vorliebe für kleine und nervende Designfehler (und für überhitzende Elitebooks). Das Slate 8 Pro ist nun ebenfalls betroffen – es hat einen höchst ärgerlichen Touchscreen-Fehler.
  • Ein bei RCR erschienener Artikel enthält weitere Informationen über Lenovos hinter dem Motorola-Kauf stehende Motivation. Im Grunde genommen geht es um eine Optimierung der Suppy Chain.
  • Im Smartwatch-Bereich gibt es keine Ruhe. Strategy Analytics geht davon aus, dass 2014 1,9 Millionen Uhren an den Mann gebracht werden. Bei Best Buy gab es die Galaxy Gear derweil mit 50 Prozent Rabatt. Außerdem ist das SDK für die Qualcomm TOQ ab sofort erhältlich.
  • Windows Phone 8.1 ist ab sofort für ausgewählte Entwickler verfügbar. Zudem steigt die Popularität von Visual Basic wieder – wenn auch auf (noch) niedrigem Niveau.
  • Die neueste Version der Google Play Services bringt Entwicklern die eine oder andere Neuerung. Außerdem wird das alleinstehende AdMob-SDK bald zugunsten der Mobile Ads API deaktiviert.
  • Intel hat die Startseite seiner Entwicklerangebote überarbeitet.
  • BlackBerry verbessert BBM agressiv. Ab sofort gibt es Voice auch unter Android und iOS.
  • Talking Tom und Co. sind lästig. Trotzdem hat das räudige Vieh mittlerweile mehr als 230 Millionen Nutzer. Die Debatte über die Monetarisierung von Viber hat derweil ein Ende – die Firma geht an einen japanischen Onlinehändler.
  • Tizen verlor vor wenigen Wochen die Unterstützung von DoCoMo. Im Austausch dafür bekam das System Unterstützung von Sprint, Softbank und ZTE.
  • An Qt interessierte Entwickler dürfen sich ab sofort einige Vorträge von den Qt Developer Days ansehen. Wer mit Xamarin arbeitet, für den ist ein als University bezeichnetes Programm mitunter interessanter. Es verspricht unbegrenzten Support, kostet aber 2000 US-Dollar im Jahr.
  • Wer sich nur für die Anzahl der Crashes seiner mobilen Applikation interessiert, verliert einiges an wertvollen Daten – das behauptet zumindest Compuware.
  • MarkenCom befasst sich mit der Frage nach mobilen Videos.