Dies und das – neues im Mobilmarkt

Die mobile Denkfabrik  –  0 Kommentare

Amazon greift frontal an: In der letzten Woche veröffentlichte der Konzern eine Vielzahl neuer Angebote für Entwickler. Außerdem gibt es einige attraktive neue Smartphones und jede Menge interessanter Meldungen.

  • Amazon lässt sich von der mittlerweile bankrott gegangenen Firma MobiHand inspirieren. Die Developer Promotion Console erlaubt Entwicklern das Anbieten von Rabatten, die daraufhin in speziellen Anzeigefeldern auf der Webseite erscheinen.
  • Research in Motion dient ebenfalls als Vorlage. Das "Appstore Developer Select"-Programm erinnert in vielen Aspekten frappant an Built for BlackBerry. Als kleine Gimmicks spendiert Amazon zudem verbessertes Reporting im Werbesystem und lässt den Store in Australien und Brasilien von der Leine.
  • Bei Apple gibt es Neuigkeiten: Der Suchalgorithmus im iTunes App Store soll in Zukunft auch "flasch getippet" Eingaben entgegennehmen und verarbeiten können.
  • Microsoft zeigt in Sachen Kinect 2 Aktivität. Wer sich für die Preview angemeldet hat, soll seinen Sensor "in naher Zukunft" bekommen. Steven Elop ist nicht mehr Favorit für den Posten als CEO.
  • LG verwehrt sich gegen Gerüchte, dass das Unternehmen sein Investment im Smartphone-Bereich zurückfährt.
  • Qualcomm nimmt ab sofort Vorbestellungen für die Toq-Smartwatch entgegen.
  • Das seit Monaten erwartete YotaPhone mit zwei Bildschirmen soll am vierten Dezember in Moskau auf den Markt kommen – das berichtet zumindest MWL.
  • Der permanente Mediendruck in Sachen GDK sorgt bei Google für Umdenken – vielleicht dürfte das SDK der Datenbrille in naher Zukunft frei verfügbar werden. Wer Programme in China ausliefert, sollte ein Nicht-Playstore-Monetisierungssystem mitbringen: 70 Prozent der chinesischen Telefone kommen nicht in den Play Store.
  • Der CEO von GameVil gab ein Interview, in dem er die WIchtigkeit der Beziehung zwischen Spieler und Entwickler eines Free-to-Play-Titels betont. Fiksu und VentureBeat befassen sich derweil mit den Kosten für die Generierung eines neuen Users – laut zweiterem Medium übersteigen diese mittlerweile in vielen Fällen den vom Nutzer einebrachten Geldbetrag.
  • Zu guter Letzt gibt es wieder einmal interessante Daten von MarkenCom. Das Unternehmen hat eine lesenswerte Zusammenfassung über Medienarbeit auf großen Kongressen veröffentlicht – die Abhandlung über jugendliche Kunden und ihre Kommunikationsgewohnheiten ist ebenfalls empfehlenswert.