Garantierte E-Mails für 1 Cent

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Immer wieder flattern Änderungsbriefe zu Verträgen, die mit Zahlungen (Daueraufträgen) versehen sind, ins Haus. Gerade jetzt, mit der Umstellung auf SEPA, passiert das relativ oft. Wie man bei dem Thema Porto sparen und trotzdem sicherstellen kann, dass die Nachricht den Empfänger erreicht, hat jetzt die Hannoversche Lebensversicherung gezeigt.

Um die Umstellung auf SEPA mitzuteilen, wurde den Kunden einfach ein Betrag von 1 Cent auf deren Konto überwiesen, damit im Verwendungszweck für die Überweisung die entsprechende Mitteilung zugestellt werden kann. Da steht dann als Verwendungszweck so etwas wie:

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UEBERWEI­SUNGSGUT­SCHRIFT
HANNOVER­SCHE LEBEN
VERS.-­NR. xxxxxxxxxxx
BEITRAGS­EINZUEGE ERFOLGEN
ZU FAELLIGK­EITEN NACH DEM
31.01.­2014 ZUKUENFT­IG
ALS SEPA-­BASIS-­LASTSCHR­IFT.
UNSERE GLAEUBIG­ER-ID LAUTET
DE26HAN0­00001511­12.
DIE MANDATSR­EFERENZ-­NUMMER,
UNTER DER WIR DAS LAST-
SCHRIFT-­MANDAT FUEHREN,
ENTNEHME­N SIE BEI EINER
SEPA-­LASTSCHR­IFT BITTE
IHREM KONTOAUS­ZUG.

Das ist zunächst einmal viel billiger als Briefe mit Porto. Es ist aber auch eine Art E-Mail mit garantierter Zustellung und somit ein Gegenentwurf zu DE-Mail oder ePost-Briefen, der deutlich günstiger ist. Und es stellt sich die Frage, ob Kontoauszüge damit nicht sogar SMS und Twitter ablösen können.

Ich hatte das allerdings nicht verstanden und angerufen, um nachzufragen, womit der Trick bei mir dann wohl keine Einsparung war. Und mir graut schon vor der Vorstellung, in meinen Kontoauszügen vor lauter Nachrichten keine Geldbewegungen mehr zu finden. Höchste Zeit also für die Banken, einen optionalen 1-Cent-Filter anzubieten.


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