Go in Freiburg

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Vergangene Woche fand das erste Meetup in Freiburg zur Programmiersprache Go statt. Mit knapp 30 Teilnehmern war die Veranstaltung gut besucht, wobei Einsteiger ebenso anzutreffen waren wie erfahrene Entwickler.

Warum überhaupt Go? Diese Frage kann man gewissermaßen als Aufhänger für das erste Meetup in Freiburg zur Programmiersprache Go bezeichnen.

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Die Antwort fiel allerdings leicht: Wer auf der Suche nach einer modernen Sprache ist, die sich kompilieren und statisch linken lässt, die mit einer einfachen Syntax sowie einer automatischen Speicherverwaltung aufwartet und sich gut für nebenläufige und asynchrone Programmierung eignet, landet nahezu automatisch bei Go.

Go ist für viele das C des 21. Jahrhunderts. Es ist mächtig, flexibel, kennt Pointer und arbeitet systemnah, ist aber vor allem syntaktisch deutlich weiterentwickelt als C. Außerdem sind viele interessante Konzepte aus der objektorientierten Programmierung eingeflossen, so kennt Go beispielsweise Interfaces – allerdings auf eine andere Art als die üblichen OOP-Sprachen.

Gastgeber für die Veranstaltung war das Freiburger Unternehmen iTernity, für das Go ebenfalls als zukunftsweisende Sprache für die Entwicklung vom verteilten und horizontal skalierbaren Diensten interessant ist. Armin Weißer von iTernity hat das wie folgt zusammengefasst:

"Insbesondere die gute Laufzeitperformance, das statische Linking in ein Self-Contained-Excecutable, die Einfachheit der Sprache und nicht zuletzt die native Unterstützung von Asynchronität und Nebenläufigkeit haben unsere Wahl entscheidend beeinflusst. Man kann zudem auf GitHub beobachten, dass verteilte Systeme immer öfter in Go implementiert beziehungsweise dorthin portiert werden. Auch das war ein guter Indikator für uns."

Besonders schön war, dass iTernity im Vorfeld der Veranstaltung die Teilnahme an einem zweitägigen Go-Workshop innerhalb der Community verlost hat.

Go-Meetup in Freiburg

Leiter des Workshops und auch Sprecher für das Meetup war Oliver Eilhard, der sich seit über fünf Jahren mit Go beschäftigt und über seine Erfahrungen mit der Sprache viel zu berichten wusste. Besonders hervorgehoben hat er die Stabilität von Go und dessen Ökosystem sowie die Bedeutung der Nebenläufigkeit. Diese führe nicht auf magische Weise zu besserer Leistung, aber bessere Leistung sei langfristig ohne Nebenläufigkeit nicht machbar.

Auch wenn das Resumee zur Veranstaltung durchweg positiv war, ist noch nicht klar, wie es damit in Zukunft weitergehen wird. Eventuell bleibt das Meetup eigenständig, eventuell wird es aber auch in die Treffen des Freiburger DevsMeetup oder der Google Developer Group integriert.

In jedem Fall war es ein gelungener Abend, an dem Einsteiger und Interessierte ebenso anzutreffen waren wie erfahrene Entwickler, unter anderem Francisc Simon. Abschließend wurden noch drei Bücher zu Go verlost, die den Einstieg in die Programmierung mit der Sprache erleichtern können.

Alles in allem war es ein schöner und konstruktiver Abend, der Lust und Hoffnung auf mehr macht!

tl;dr: Am 28. April 2017 fand das erste Meetup in Freiburg zur Programmiersprache Go statt. Die Veranstaltung wurde organisiert und gesponsert von iTernity. Unter den knapp 30 Teilnehmern waren Einsteiger ebenso anzutreffen wie erfahrene Entwickler, was zu sehr angeregten und interessanten Diskussionen geführt hat.

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