Graphdatenbank ist nicht gleich Graphdatenbank

Fazit: Gut genug reicht nicht

Der kontinuierliche Zuwachs an Daten sowie ihre steigende Komplexität, Strukturierung und Verbindung verlangt Datenbanksystemen immer mehr ab. In vielen Fällen liegt der eigentliche Wert der Daten in deren Verknüpfungen. Insbesondere wenn jedoch Verbindungen hergestellt und genutzt werden sollen, spielen Graphdatenbanken ihre Vorteile aus. Ob auch für native Anwendungsszenarien der Einsatz nicht-nativer Graphtechnologie ausreichend sein kann, ist im Einzelfall zu prüfen – unter Berücksichtigung der Faktoren Integrität, Performance, Effizienz und Skalierbarkeit. Das gilt vor allem auch für Situationen, in denen bereits eine nicht-native Technologie installiert ist.

Jim Webber
arbeitet als Chief Scientist bei Neo4j an der Weiterentwicklung von Next-Generation-Technologien für massiv skalierbare Grapharchitekturen. Vor seinem Wechsel zu Neo4j war er als Professional Services Director bei ThoughtWorks für Large-scale Computing Systems im Finanz- und Telekommunikationswesen verantwortlich.