JavaLand 2014: CfP-Statistiken und frühe Informationen

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Ihr habt sicherlich schon davon gehört: Deutschland bekommt eine neue Java-Konferenz. Neben den schon länger arrivierten Veranstaltungen hat sich in diesem Feld in letzter Zeit nicht viel getan. Das zu ändern ist jetzt die Aufgabe der deutschen Java-Gemeinschaft unter dem Dach des iJUG e.V.

"Zwei Tage lang das JavaLand besiedeln"

Das JavaLand öffnet am 25. und 26. März 2014 seine Tore. Es will zum Zentrum der deutschen Java-Entwicklerszene werden und neben Wissenstransfer und Networking vor allem gute Gespräche, aber auch spannende Abenteuer, Spaß und Action bieten. Doch das JavaLand ist weit mehr, denn die Konferenz versteht sich als "das Event der Java-Community für die Java-Community". Das Konferenzprogramm entsteht unter starker Beteiligung der im iJUG e.V. organisierten Java User Groups. Dabei konnte das Programmkomittee aus mehr als 400 eingereichten Vorschlägen auswählen. Das Programm soll noch in dieser Woche veröffentlicht werden. Spätestens dann heißt es: "Anmelden!", denn die 300 Hotelzimmer direkt im JavaLand sind vermutlich die begehrtesten. Wer hier nicht mehr zum Zuge kommt, kann noch immer eines der umliegenden Hotels nehmen. Aber ein wenig was von dem Charme, das JavaLand zu besiedeln, wird verloren gehen.

Die Katze im Sack kaufen? Ja! Natürlich!

Wer ohne Programm schon bucht, muss mächtig überzeugt sein, von dem was da kommt. Das sind bei einer neuen Konferenz vermutlich nicht genug. Daher nutze ich die Chance und werde heute schon mal ein wenig was über die Konferenz verraten. Allerdings nur indirekt. Als Vorsitzender des Programmkomittees war ich mehr als interessiert daran, ein paar Auswertungen über den eingereichten Vorschlägen durchzuführen. Damit sollte die Wartezeit auf das finale Programm dann auch nicht so schwer fallen, und die Vorfreude steigert sich vielleicht ein wenig.

Die Themen im Überblick
Die Themen aus den CfP Vorschlägen (Bild: Markus Eisele)

Mit 400 Vortragsvorschlägen aus insgesamt 18 verschiedenen Ländern wurden wir vollkommen überrascht. Im Positiven natürlich. Die verfügbaren Slots sind deutlich weniger, und der Auswahlprozess war durchaus eine Herausforderung. Nur unter Mithilfe der vielen Bewerter aus dem iJUG sind wir hier überhaupt zeitnah zum Ziel gekommen. Das kleine Wordle auf der rechten Seite zeigt, worum es sich auf der Konferenz hauptsächlich drehen wird. Alles rund um Java. Dabei ist hier nicht nur der Server oder der Client gemeint. Vielmehr dreht sich alles um die JVM als Runtime. Somit sind auch neue JVM-Sprachen und natürlich angrenzende Themen und Trends durchaus auch auf dem Radar. Positiv überrascht waren wir von den vielen Spring-Vorschlägen. Auch wenn es sich durchaus mehrfach inhaltlich um die Migration weg von Spring oder um spezielle Aspekte von Spring handelte. Auch wichtigen Frameworks und allgemeiner Bibliotheken sollen Platz im Programm bekommen.

Ebenfalls spannend ist sicherlich die Verteilung auf die Themenbereiche des CfP. Hier kann man durchaus von einem ausgewogenen Verhältnis sprechen. Mit Ausnahme des Security-Bereichs, in dem es deutlich zu wenige Einreichungen gab, lässt sich kein klarer Themenschwerpunkt benennen. Das ist auch gut so. Der Anspruch war und ist ein möglichst breites Feld rund um den Themenschwerpunkt Java zu adressieren.

Verteilung der Einreichungen pro Track (Bild: Markus Eisele)

Eine weitere Frage hat viele im Vorfeld durchaus interessiert, da die DOAG Veranstalter ist: Was für eine Rolle spielt Oracle bei der Konferenz? Kurze und ehrliche Antwort: keine Besondere. Bisher ist Oracle nicht mal als Sponsor vertreten und hat auch inhaltlich keinen Einfluss auf das Programm. Die Programmkomittee-Sitzungen konnten wir auch in den Räumlichkeiten von Oracle durchführen, was die Durchführung durchaus kostengünstig gemacht hat und unter dem Oberpunkt: "Oracle unterstützt JUGs" abzuhaken ist. Inhaltlich durfte sich Oracle am CfP beteiligen – wie alle anderen auch. Und die Chance wurde genutzt. Neben ein paar sehr bekannten Namen, die bisher noch nicht in Deutschland aufgetreten sind, kamen in Summe 6 Prozent der Einreichungen von Oracle. Im Vergleich mit einer JavaOne ist das gar nichts. Hier sind es circa 30 Prozent.

Verteilung Oracle / non-Oracle Einreichungen (Bild: Markus Eisele)
Was gibt es noch Spannendes?

Abseits des Programms wird in den kommenden Tagen noch eine Vielzahl von Aktivitäten im JavaLand bekannt gemacht. Noch ist es ein wenig früh, und ich kann die Spannung nur weiter anheizen. Aber über das Twitter Handle des iJUG (@iJUGeV) und auch über meinen eigenen Twitter-Account (@myfear) wird es in den kommenden Tagen weitere spannende Informationen und natürlich auch das komplette Programm geben. Wer möchte, kann sich natürlich heute schon anmelden. Ich freue mich auf euch. Im JavaLand. Nächstes Jahr!