Kai Zimmermann: Software-Updates im Internet der Dinge

Das Ausrollen von Software ist eine typische Anforderung in IoT-Projekten. Dabei gilt es zu beachten, dass Cloud-gestützte Software-Updates andere Herausforderungen mit sich bringen als das Aktualisieren von Servern oder PCs.

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Die Verwaltung von Software in der Cloud bringt einen Berg funktionaler wie nicht funktionaler Anforderungen mit sich. Der Software-Update-Prozess darf nie versagen. Er kann die größte Rettung für ein IoT-System sein, wenn erfolgreiche Updates Probleme auf dem Gerät beheben. Auf der anderen Seite ist das Update aber auch das größte Risiko für das Gerät, da damit praktisch jeder Sicherheitsmechanismus ausgehebelt werden kann.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Software-Updates im IoT sind aus Backend-Sicht relativ domänenunabhängig und müssen daher nur einmal implementiert werden. Das Aktualisieren eines Smart Home, einer Fertigungsstraße oder eines Fahrzeuges bringen im Grunde die gleichen Anforderungen mit sich.

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Der Vortrag auf der building IoT beschreibt die Herausforderungen bei der Umsetzung ebenso wie die zu Grunde liegenden Anforderungen (Verfügbarkeit, Sicherheit, Kosteneffizienz und Skalierbarkeit). Viele Erkenntnisse hat der Referent in das Open-Source-Projekt Eclipse.IoT hawkBit einfließen lassen. (rme)

arbeitet seit 2006 bei Bosch und beschäftigt sich dort mit den Themen Cloud, Internet der Dinge und allem, was mit Java zu tun hat. Derzeit ist der Product Owner für den Bosch IoT Software Provisioning Cloud Service. Außerdem leitet er das hawkBit-Projekt bei der Eclipse Foundation. Kai Zimmermann hat seinen Master in Computer Science an der Universität Ulm gemacht.

Siehe dazu auf heise Developer:

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