Konzepte statt Hypes

Fazit

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Das alles ließe sich noch beliebig fortsetzen, aber die Grundaussage ist stets die gleiche: Wer die grundlegenden Konzepte kennt, ist nicht so abhängig von tagesaktuellen und kurzlebigen Trends, sondern kann Neuerungen in einem ganz anderen Licht betrachten und bewerten. Konstrukte, die sich schon seit Jahrzehnten etabliert haben, werden gelegentlich auf neue Art implementiert, aber die grundsätzlichen Prinzipien bleiben gleich.

Das nimmt Spannung aus dem Alltag, in dem Entwickler ständig entscheiden müssen, in welchen Fällen das Betrachten neuer und aktualisierter Module lohnt. Lodash, Immutable.js und React sind Beispiele für Module, die Konzepte aus der funktionalen Programmierung gut umgesetzt haben, und die sich desto besser verstehen lassen, je tiefgreifender das Wissen der funktionalen Programmierung ist.

Selbstverständlich ist Letztere nicht das einzige Feld, aus dem sich heutige Module bedienen: Es ist beispielsweise sinnvoll, die symmetrische und asymmetrische Verschlüsselung verstanden zu haben. Weiß man, wie entsprechende Konzepte funktionieren, verlieren HTTPS, digitale Signaturen, Tokens & Co. schlagartig ihre Schrecken. Das gleiche gilt für viele weitere Themenbereiche. (jul)

Golo Roden
ist Gründer, CTO und Geschäftsführer der the native web GmbH, eines auf native Webtechnologien spezialisierten Unternehmens. Für die Entwicklung moderner Webanwendungen bevorzugt er JavaScript und Node.js und hat mit "Node.js & Co." das erste deutschsprachige Buch zum Thema geschrieben.

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